Abo
  • Services:

STmicro und Globalfoundries: Smartphone-SoCs schon 2013 mit 20 Nanometern

STmicro und Globalfoundries weiten ihre Zusammenarbeit aus. Demnächst sollen in Dresden 28-Nanometer-SoCs hergestellt werden, entsprechende Chips mit 20 Nanometern Strukturbreite dann im Jahr 2013.

Artikel veröffentlicht am ,
Lithographiebereich der Fab 1 von Globalfoundries mit gelber Beleuchtung
Lithographiebereich der Fab 1 von Globalfoundries mit gelber Beleuchtung (Bild: Nico Ernst/Golem.de)

STmicro, das mit seinen ARM-SoCs unter anderem Sony und Samsung für einfachere Smartphones wie das Xperia P und das Galaxy S Advance beliefert, wird seine Chips weiterhin bei Globalfoundries herstellen lassen. Noch im Juni 2012 sollen die ersten Bausteine mit einer Strukturbreite von 28 Nanometern hergestellt werden, und für 2013 peilen die beiden Unternehmen 20 Nanometer an. Die Fertigstellung der Schaltung (tape out) seines ersten 20-Nanometer-Chips meldete Globalfoundries bereits im Dezember 2011.

Stellenmarkt
  1. Fachhochschule Südwestfalen, Hagen
  2. Sanacorp Pharmahandel GmbH, Planegg

Wie auch die bisherigen STmicro-Chips aus den Fabriken von Globalfoundries werden die neuen Bausteine mit SOI-Technik hergestellt, was in Dresden seit über zehn Jahren und damals für die Athlon-CPUs verwendet wurde. Im Gegensatz zu den aktuellen AMD-Prozessoren, die mit 32-Nanometer-Technik hergestellt werden, arbeitet der Low-Power-Prozess für die ARM-SoCs aber mit undotiertem Silizium (fully depleted). STmicro bezeichnet die Bauweise daher auch als "FD-SOI".

Während sich STmicro von den kleineren Strukturbreiten weiter sinkende Leistungsaufnahmen für die Mobilchips verspricht, liegt der Vorteil für Globalfoundries vor allem in der Entwicklung der Fertigungstechnik. Wie die beiden Unternehmen jetzt bekanntgaben, sollen sowohl die 28- als auch die 20-Nanometer-Fertigung anderen Auftraggebern angeboten werden.

Das ist für Globalfoundries besonders wichtig, weil AMD immer noch der größte Kunde des Unternehmens ist. Seitdem die Verträge 2011 geändert wurden, kann Globalfoundries nur noch von besonders hoher Fertigungsausbeute profitieren, und die war beim aktuellen 32-Nanometer-Prozess anfangs nicht besonders hoch. Und auch von den angepeilten AMD-GPUs, die Globalfoundries bauen will - dann allerdings mit Bulk-Silizium -, ist noch nichts zu sehen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 159€ (Vergleichspreis 189€)
  2. 1.099€
  3. 184,90€ + 5,99€ Versand (Vergleichspreis ca. 233€)

Steffo 11. Jun 2012

Nach die Qimonda-Pleite wäre das ein zu großer Verlust...


Folgen Sie uns
       


Kaihua Kailh Speed-Switches - Test

Die goldenen KS-Switches von Kaihua haben einen kürzeren Hinweg als Cherry MX Blue und sind in der alltäglichen Nutzung angenehmer. Das liegt auch an der besseren Verarbeitung.

Kaihua Kailh Speed-Switches - Test Video aufrufen
Highend-PC-Streaming: Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren
Highend-PC-Streaming
Man kann sogar die Grafikkarte deaktivieren

Geforce GTX 1080, 12 GByte RAM und ein Xeon-Prozessor: Ab 30 Euro im Monat bietet ein Startup einen vollwertigen Windows-10-Rechner im Stream. Der Zugriff auf Daten, Anwendungen und Games soll auch unterwegs mit dem Smartphone funktionieren.
Von Peter Steinlechner

  1. Golem.de-Livestream Halbgott oder Despot?
  2. Rundfunk Medienanstalten wollen Bild Livestreaming-Formate untersagen
  3. Illegale Kopien Deutsche Nutzer pfeifen weiter auf das Urheberrecht

Datenschutz-Grundverordnung: Was Unternehmen und Admins jetzt tun müssen
Datenschutz-Grundverordnung
Was Unternehmen und Admins jetzt tun müssen

Ab dem 25. Mai gilt europaweit ein neues Datenschutz-Gesetz, das für Unternehmen neue rechtliche Verpflichtungen schafft. Trotz der nahenden Frist sind viele IT-Firmen schlecht vorbereitet. Wir erklären, was auf Geschäftsführung und Admins zukommt.
Von Jan Weisensee

  1. IT-Konzerne Merkel kritisiert Pläne für europäische Digitalsteuer
  2. EU-Kommission Mehr Transparenz für Suchmaschinen und Online-Plattformen
  3. 2019 Schweiz beginnt UKW-Abschaltung

SpaceX: Rundum verbesserte Falcon 9 fliegt zum ersten Mal
SpaceX
Rundum verbesserte Falcon 9 fliegt zum ersten Mal

Landen, Auftanken und 24 Stunden später wieder starten. Das will SpaceX mit der neusten und endgültigen Version der Falcon-9-Rakete erreichen. In der letzten Nacht hat sie erfolgreich einen Satelliten für Bangladesch in den Orbit gebracht.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer


      •  /