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Stimmung bei Meta: "Alle sind unglücklich"

Meta soll die Entlassung von 8.000 Mitarbeitern planen. Die Stimmung bei der Belegschaft ist entsprechend schlecht.
/ Tobias Költzsch
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Meta-Chef Mark Zuckerberg bei der Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump im Januar 2025 (Bild: Kenny HOLSTON / POOL / AFP via Getty Images)
Meta-Chef Mark Zuckerberg bei der Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump im Januar 2025 Bild: Kenny HOLSTON / POOL / AFP via Getty Images

Bei Meta soll die Stimmung unter den Angestellten auf einem Tiefpunkt angelangt sein. Das berichtet AOL(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Berichte verschiedener Medien, unter anderem ein Interview, das Wired(öffnet im neuen Fenster) mit verschiedenen Meta-Mitarbeitern geführt hat.

Darin wird ein Instagram-Mitarbeiter mit den Worten zitiert: "Alle sind unglücklich. Die Einzigen, die nicht unglücklich sind, sind die Führungskräfte." Zahlreiche Angestellte sollen berichtet haben, dass sie darauf hoffen, entlassen zu werden, um die Abfindung zu kassieren und noch anderthalb Jahre lang krankenversichert zu sein.

Hintergrund sind geplante Entlassungen. Berichten zufolge will Meta 8.000 Mitarbeiter entlassen. Das entspräche ungefähr zehn Prozent der weltweiten Anzahl an Angestellten in den verschiedenen Meta-Unternehmen. Metas Personalverantwortliche Janelle Gale zufolge sollen die Entlassungen helfen, Meta "effizienter" zu machen.

Meta geht es wirtschaftlich besser als bei früheren Entlassungswellen

Anders als früher, als Meta im November 2022 11.000 und im März 2023 9.000 Mitarbeiter entließ, steht das Unternehmen wirtschaftlich gut da. Für das erste Quartal 2026 vermeldete Meta 56,31 Milliarden US-Dollar an Einnahmen und einen Nettogewinn von 26,8 Milliarden US-Dollar. Die Einnahmen wuchsen um 33 Prozent.

Entsprechend dürften die entlassenen Meta-Mitarbeiter noch weniger Verständnis für den Schritt haben als ohnehin schon. Zusätzlich reduzierte Meta in den vergangenen Jahren den Anteil an Aktienanteilen bei Gehaltserhöhungen. Gleichzeitig wurden für KI-Projekte Wissenschaftler mit teilweise neunstelligen Beträgen angeworben.

Im April 2026 kam zudem heraus, dass Meta künftig die Tastatureingaben seiner Mitarbeiter aufzeichnen will. Die Daten sollen verwendet werden, um KI-Modelle zu trainieren. Nach Misserfolg Flop rund um das Metaverse konzentriert das Unternehmen seine Bemühungen nun auf KI.


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