Stiftung Warentest: Mailbox und Posteo gewinnen Mailprovidertest

Mailbox.org und Posteo top, Gmail flop - so lässt sich der Mailprovidertest der Stiftung Warentest zusammenfassen. Nachdem der letzte Test zurückgezogen worden war, sollte dieses Mal alles besser laufen. Kritik gibt es trotzdem.

Artikel veröffentlicht am ,
Stiftung Warentest hat Mailprovider verglichen.
Stiftung Warentest hat Mailprovider verglichen. (Bild: Siska Gremmelprez/Getty Images)

Die Berliner Mailanbieter Mailbox.org und Posteo belegen die ersten beiden Plätze in einem am Mittwoch veröffentlichten Test von E-Mailprovidern durch die Stiftung Warentest. Es ist das zweite Mal, dass die Stiftung Mailprovider testet. Beim ersten Mal hatten die Testkriterien für so viel Unmut gesorgt, dass die Provider sich zu einer Richtigstellung veranlasst sahen. Stiftung Warentest entschloss sich, den Artikel zurückzuziehen.

Inhalt:
  1. Stiftung Warentest: Mailbox und Posteo gewinnen Mailprovidertest
  2. Verschlüsselung: Auf dem Rechner oder in der Cloud?

Damit der Test beim zweiten Mal besser läuft, hatte das Gremium einen Expertenbeirat berufen, der an der Erarbeitung der Kriterien für sichere Verschlüsselungsverfahren und anderen Kategorien mitgearbeitet hat.

Posteo schneidet bei Sicherheitsstandards besonders gut ab

Bei den "technischen Überprüfungen" schneidet Posteo besonders gut ab und bekommt mit 1,2 in dieser Kategorie die beste Note im Testfeld. Ebenfalls positiv bewertet werden 1&1 Mail Basic (1,5), Mailbox (1,6) und Yahoo Mail (1,7). Yahoo Mail und 1&1 Mail Basic werden aber wegen schlechter Datenschutzbedingungen und "Mängeln im Kleingedruckten" deutlich abgewertet und landen insgesamt auf den hinteren Plätzen. Mailbox.org gewinnt die Kategorie "Schutz und Privatsphäre" mit der Bestnote 1,0.

Besonders hervorgehoben wird die von Posteo angebotene Funktion, den gesamten Mailspeicher zu verschlüsseln. Außerdem ist es bei einigen Anbietern möglich, eingehende Mails mit einem PGP-Public-Key zu verschlüsseln, damit diese von Angreifern nicht eingesehen werden können. Bei dieser Lösung könnten aber weiterhin Metadaten abgerufen werden. Einige Anbieter bieten darüber hinaus die Nutzung PGP-verschlüsselter Mails mit Hilfe des Browserplugins Mailvelope an.

Posteo hatte vor Veröffentlichung des Tests kritisiert, dass die Stiftung Warentest die TLS-Transportverschlüsselung zwischen den Anbietern ursprünglich nicht als Feature berücksichtigt habe. Dieses Kriterium wurde aber in den fertigen Test aufgenommen. Außerdem kritisierte das Unternehmen, dass "Funktionen wie zum Beispiel HSTS, OCSP, Certificate Transparency oder HPKP, die wir unterstützen" nicht Teil der Bewertungskriterien gewesen seien.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Verschlüsselung: Auf dem Rechner oder in der Cloud? 
  1. 1
  2. 2
  3.  


heubergen 19. Okt 2016

Und natürlich wird ein kostenloser Anbieter auch sicher den Datenschutz respektieren und...

Gokux 01. Okt 2016

Braucht man für ein Mailserver zuhause nicht auch eine Fixe IP die nicht gerade aus dem...

Gugge 30. Sep 2016

Hört sich für mich nach keinem schlechten Ziel an, sie schreiben ja auch nicht dass sie...

bremse 30. Sep 2016

Aber auch danach erschließt sich mir nicht, ob lediglich der Inhalt des verschlüsselten...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Star Wars
Holiday Special jetzt in 4K mit 60 fps

Eine bessere Story bekommt der legendär schlechte Film dadurch leider nicht. Bis heute lieben ihn einige Fans aber vor allem wegen seiner Absurdität.

Star Wars: Holiday Special jetzt in 4K mit 60 fps
Artikel
  1. Lohn und Gehalt: OpenAI-Entwickler verdienen bis zu 800.000 US-Dollar im Jahr
    Lohn und Gehalt
    OpenAI-Entwickler verdienen bis zu 800.000 US-Dollar im Jahr

    Die Firma hinter Chat-GPT zahlt im Vergleich zu Unternehmen wie Nvidia besonders gut. Erfahrene Forscher und Entwickler auf dem Gebiet sind Mangelware.

  2. Software-Probleme: Elektrischer Chevy Blazer mit Verkaufsstopp belegt
    Software-Probleme
    Elektrischer Chevy Blazer mit Verkaufsstopp belegt

    Chevrolet hat einen Verkaufsstopp für sein neues Elektro-SUV Blazer verhängt, weil die Besitzer zahlreiche Softwareprobleme gemeldet haben.

  3. USA: Vertikale Agri-Photovoltaik lässt weiterhin Feldnutzung zu
    USA
    Vertikale Agri-Photovoltaik lässt weiterhin Feldnutzung zu

    Das US-Solarunternehmen iSun und der deutschen Agrivoltaik-Firma Next2Sun bauen in den USA eine Solaranlage mit vertikal aufgestellten Solarmodulen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    • Daily Deals • Crucial P5 Plus 2 TB mit Kühlkörper 114,99€ • Crucial Pro 32 GB DDR5-5600 79,99€ • Logitech G915 TKL LIGHTSYNC RGB 125,11€ • Anthem PC 0,99€ • Wochenendknaller bei MediaMarkt • MindStar: Patriot Viper VENOM 64 GB DDR5-6000 159€, XFX RX 7900 XT Speedster MERC 310 Black 789€ [Werbung]
    •  /