Abo
  • Services:
Anzeige
Google weist Kritik zurück.
Google weist Kritik zurück. (Bild: Google)

Stiftung Warentest: Googles neue Datenschutzbestimmung ist "angreifbar"

Google weist Kritik zurück.
Google weist Kritik zurück. (Bild: Google)

Das neue Kleingedruckte bei Google könnte gegen deutsches Recht verstoßen, meint die Stiftung Warentest. Die Zusammenführung der Nutzerdaten verschiedener Google-Dienste ermögliche eine Profilbildung. Der Begriff "möglicherweise" wird 15-mal verwendet, "gegebenenfalls" kommt zehnmal vor.

Die Stiftung Warentest hat die neue Datenschutzbestimmung von Google kritisiert. Google bleibe in den Formulierungen auffällig vage und räume sich so Möglichkeiten ein, "die nach deutschem Recht angreifbar" seien.

Anzeige

Zwar sei die neue Datenschutzerklärung besser strukturiert und verständlicher als zahlreiche Vorgängerversionen, erklärte die Verbraucherorganisation. Doch sei der Google-Text voller dehnbarer Formulierungen wie "möglicherweise" (15-mal), "gegebenenfalls" (zehnmal) und "unter Umständen". Am deutlichsten werde dies in der Passage zum Thema Profilbildung, die besagt: "Unter Umständen verknüpfen wir personenbezogene Daten aus einem Dienst mit Informationen und personenbezogenen Daten aus anderen Google-Diensten." Laut Stiftung Warentest räumt sich Google damit das Recht ein, die Nutzerdaten aus den verschiedenen Diensten zusammenzuführen, was die Bildung "sehr umfassender Profile seiner Nutzer" ermögliche.

Der US-Internetkonzern wird die neue Datenschutzbestimmung zum 1. März 2012 einführen. Sie ersetzt die über 60 Bestimmungen, die bislang für die einzelnen Google-Dienste galten.

Google hatte erklärt, dass nicht noch mehr Daten gesammelt würden. Jeder könne weiterhin selbst entscheiden, sich bei Google einzuloggen oder nicht und die meisten Google-Dienste stünden auch ohne Anmeldung zur Verfügung, darunter die Suche, Google Maps und Youtube. Nutzer, die sich einloggten, könnten weiterhin den Verlauf ihrer Suchabfragen verändern und komplett deaktivieren und bei Google Mail lasse sich der Chat auch weiter auf "Off the Record" schalten. Zudem könnten Nutzer kontrollieren, wie Google Werbung auf sie zuschneide und auch der Inkognito-Modus von Chrome stehe wie alle anderen Werkzeuge, die Google zum Schutz der Privatsphäre anbietet, weiterhin zur Verfügung.


eye home zur Startseite
MSchauf 22. Feb 2012

Googles Vorgehensweise ist doch in Ordnung. "die meisten Dienste erhalte ich ohne...

fosaq 18. Feb 2012

Es ist trotzdem aktives vermeiden. Ob er jetzt ein Plugin benutzt oder seine hosts...

eiapopeia 18. Feb 2012

Sehe ich ebenso. Wenn möglicherweise drin steht, dann machen die es auch. Wen das...

bugmenot 17. Feb 2012

Mit Offenheit können die wenigsten umgehen. Ausserdem muss man schließlich ersmal...

goesigoe 17. Feb 2012

hier bestes beispiel, bei deinem wort "zukunftsweisend" wird mir eine werbung von...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ORBIT Gesellschaft für Applikations- und Informationssysteme mbH, Bonn
  2. über Nash direct GmbH, Stuttgart
  3. SICK AG, Waldkirch bei Freiburg im Breisgau
  4. KfW Bankengruppe, Frankfurt am Main


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 74,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. Drive 7,79€, John Wick: Kapitel 2 9,99€ und Predator Collection 14,99€)
  3. 24,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)

Folgen Sie uns
       


  1. Alexa und Co.

    Wirtschaftsverband sieht Megatrend zu smarten Lautsprechern

  2. Apple TV

    Deutsche TV-App startet mit nur vier Anbietern

  3. King's Field 1 (1994)

    Die Saat für Dark Souls

  4. Anheuser Busch

    US-Brauerei bestellt 40 Tesla-Trucks vor

  5. Apple

    Jony Ive übernimmt wieder Apples Produktdesign

  6. Elon Musk

    Tesla will eigene KI-Chips bauen

  7. Die Woche im Video

    Lauscher auf!

  8. Entlassungen

    Kaufland beendet Online-Lieferservice für Lebensmittel

  9. DigiNetz-Gesetz

    Unitymedia überbaut keine Glasfaser in Fördergebieten

  10. Telekom

    Mobilfunk an neuer ICE-Strecke München-Berlin ausgebaut



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
E-Golf im Praxistest: Und lädt und lädt und lädt
E-Golf im Praxistest
Und lädt und lädt und lädt
  1. Mobilfunk Netzqualität in der Bahn weiter nicht ausreichend
  2. Leserfragen beantwortet Fährt der E-Golf auch bei Gewitter?
  3. Microsoft Sonar überprüft kostenlos Webseiten auf Fehler

Fire TV (2017) im Test: Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
Fire TV (2017) im Test
Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
  1. Firmenstreit Google blockiert Youtube auf Amazons Fire TV
  2. Neuer Fire TV Amazons Streaming-Gerät bietet HDR für 80 Euro
  3. Streaming Update für Fire TV bringt Lupenfunktion

Montagewerk in Tilburg: Wo Tesla seine E-Autos für Europa produziert
Montagewerk in Tilburg
Wo Tesla seine E-Autos für Europa produziert
  1. Model S Tesla soll bei Elektroautoprämie geschummelt haben
  2. Tesla Semi Teslas Truck gibt es ab 150.000 US-Dollar
  3. Erneuerbare Energien Tesla baut in drei Monaten einen Netzspeicher in Australien

  1. Re: nvidias letzte große teure gpu

    ustas04 | 02:52

  2. Kingdom Come Deliverance feine Sache

    balanceistische | 02:07

  3. Re: Vorbereitung für Völkermord

    Patman | 01:32

  4. Re: Dafür brauchten die einen Test?

    ibecf | 01:29

  5. Re: Warum IoT pöse ist (Kritische Masse)

    freebyte | 01:05


  1. 10:59

  2. 09:41

  3. 08:00

  4. 15:44

  5. 14:05

  6. 13:09

  7. 09:03

  8. 19:18


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel