Stiftung Warentest: Galaxy S8 ist Samsungs Sensibelchen

Im Falltest der Stiftung Warentest schneidet das Galaxy S8 schlecht ab. Wer sich Samsungs Topsmartphone zulegt, sollte es besonders sorgsam behandeln. Wenn es zu oft herunterfällt, droht das Glas des Smartphones zu zersplittern.

Artikel veröffentlicht am ,
Samsungs Galaxy S8 sollte am besten gar nicht herunterfallen.
Samsungs Galaxy S8 sollte am besten gar nicht herunterfallen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Eine deutliche Abwertung erfuhr das Galaxy S8 im Test der Stiftung Warentest. Der Grund dafür ist das empfindliche Display, das besonders schnell Schaden nimmt, falls das Smartphone mal aus der Hand fällt. Zum Testparcours der Stiftung Warentest gehört ein sogenannter Falltest. Hierbei muss das Smartphone aus einer Höhe von 80 cm 100 Stürze in einer Falltrommel überstehen.

Deutliche Abzüge für Galaxy S8

Stellenmarkt
  1. Innovations-Manager (m/w/d) für digitale Strategie in München
    Versicherungskammer Bayern Versicherungsanstalt des öffentlichen Rechts, München
  2. DevOps Engineer / Linux System Administrator als Deployment Accelerator (m/w/d)
    Helios IT Service GmbH, Berlin-Buch, deutschlandweit
Detailsuche

Bei den meisten anderen Smartphones zeigten sich in den vergangenen Jahren im Falltest kleinere Kratzer oder Dellen, größere Beschädigungen gab es meist nicht. Ganz anders bei Samsungs Topsmartphone: Beim Galaxy S8 war das Glas an den Ecken des Smartphones bereits nach 50 Stürzen zersplittert. Außerdem gab es Risse und Sprünge auf dem Display. Das Resultat der Stiftung: Das Galaxy S8 sei "so empfindlich wie kaum ein anderes Smartphone".

Damit es bei der Gesamtbewertung keine Abzüge gibt, muss ein Smartphone bei der Stiftung Warentest 100 Stürze im Wesentlichen "weitestgehend unbeschadet überstehen". Das schafft das Samsung-Smartphone nicht und wird dadurch abgewertet. Dadurch kann das Galaxy S8 bei der Stiftung Warentest keine Topplatzierung im Smartphone-Testfeld erlangen.

Ansonsten ist das Galaxy S8 in den Augen der Tester der Stiftung Warentest ein sehr gutes Smartphone. Wie auch im Test von Golem.de wird am Galaxy S8 kritisiert, dass der Fingerabdrucksensor ungünstig platziert und der Irisscanner eine umständliche Spielerei ist. Samsungs eigener digitaler Assistent namens Bixby soll frühestens Ende des Jahres in Deutschland verfügbar sein. Da die Bixby-Funktionen durchaus vielversprechend sind, verzichten Käufer vorerst auf einige Besonderheiten. Seit ein paar Tagen ist das Galaxy S8 zusammen mit dem größeren Galaxy S8 Plus in Deutschland erhältlich. Das Basismodell kostet 800 Euro, 900 Euro müssen für das größere Modell bezahlt werden.

Probleme mit dem Galaxy S8

Golem Akademie
  1. Einführung in die Programmierung mit Rust: virtueller Fünf-Halbtage-Workshop
    21.–25. März 2022, Virtuell
  2. PowerShell Praxisworkshop: virtueller Vier-Tage-Workshop
    21.–24. Februar 2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

Einige Besitzer eines Galaxy S8 beklagen sich derzeit, dass die Navigationsleiste ein eingebranntes Muster auf dem Amoled-Display zurückgelassen habe. Samsung geht derzeit von Einzelfällen aus. Eingebrannte Muster sind bei Amoled-Displays ein durchaus bekanntes Problem, das entsteht, wenn Bildschirminhalte zu lange an einer Stelle sichtbar bleiben. Dann brennen die Pixel aus und das Muster entsteht. Ungewöhnlich ist allerdings, dass es bereits nach einer Woche zu einer eingebrannten Navigationsleiste kommt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


tritratrulala 05. Mai 2017

Die 100 (kleineren) Stürze im Test dienen offensichtlich der statistischen Absicherung...

ark 04. Mai 2017

Das Wortspiel erhält von mir definitiv diese hübsche Seal of Approval: https://media...

blind-ears 04. Mai 2017

Diesen Beitrag als "Testbericht" zu bezeichnen, halte ich für übertrieben. Ein Test der...

dex2000 03. Mai 2017

> wohl eher die Was ist eine Fezerzeugproblematik?

Graveangel 03. Mai 2017

Ich kenne allerdings auch 2 Leute, denen das S6 Edge aus ca 1m schon direkt kaputt...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
Sony äußert sich zur Übernahme von Activision Blizzard

Rund 20 Milliarden US-Dollar haben die Aktien von Sony verloren. Nun hat der Konzern erstmals den Kauf von Activision Blizzard kommentiert.

Microsoft: Sony äußert sich zur Übernahme von Activision Blizzard
Artikel
  1. Parallel Systems: Ehemalige SpaceX-Mitarbeiter entwickeln neuartige Güterzüge
    Parallel Systems
    Ehemalige SpaceX-Mitarbeiter entwickeln neuartige Güterzüge

    Das Startup Parallel Systems will konventionelle Züge durch modulare Fahrzeuge mit eigenem Antrieb und Energieversorgung ersetzen.

  2. Instagram: Petfluencer klonen ihre Haustiere
    Instagram
    Petfluencer klonen ihre Haustiere

    Wer mit einem Tier Follower bei Instagram sammelt, steht bei dessen Tod vor dem Nichts. Klonen könnte die Lösung sein, wie das Unternehmen Viagen gemerkt hat.

  3. DNS4EU: EU will eigenen DNS-Resolver mit Netzsperren
    DNS4EU
    EU will eigenen DNS-Resolver mit Netzsperren

    Die Länder und Bürger der EU sollen einen eigenen DNS-Resolver-Dienst bekommen, der auch DNS-Filter und Netzsperren umsetzt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • PS5 & Xbox Series X jetzt bestellbar • LG OLED (2021) 40% günstiger (u.a. 65" 1.599€) • WD Black 1TB SSD 94,90€ • Lenovo Laptops (u.a. 17,3" RTX3080 1.599€) • Gigabyte Mainboard 299,82€ • RTX 3090 2.399€ • RTX 3060 Ti 799€ • MindStar (u.a. 32GB DDR5-6000 389€) • Alternate (u.a. Samsung LED TV 50" 549€) [Werbung]
    •  /