Abo
  • Services:
Anzeige
Steven Sinofsky
Steven Sinofsky (Bild: Bloomberg via Getty Images)

Steven Sinofsky Ex-Windows-Chef erhält 14 Millionen US-Dollar zum Abschied

Microsoft hat sich mit Steven Sinofsky, der im November 2012 als Windows-Chef zurückgetreten ist, auf eine Vertragsaufhebung geeinigt. Demnach wird Sinofsky Microsoft vorerst keine Konkurrenz machen und erhält im Gegenzug seine Aktienzuteilung ausgezahlt.

Anzeige

Steven Sinofsky wird zum Abschied von Microsoft seine noch ausstehende Aktienzuteilung bis Ende 2012 vollständig ausgezahlt, die für 2013 fällige zur Hälfte. Insgesamt geht es dabei um 418.361 Aktien mit einem aktuellen Wert von je 34 US-Dollar, also insgesamt rund 14 Millionen US-Dollar, das geht aus einer Nachricht an die US-Börsenaufsicht hervor. Die Zahlungen erfolgen über einen Zeitraum bis Ende 2016 zum jeweiligen Marktwert, so dass sich die Zahlung an Sinofsky noch verändern kann.

Im Gegenzug hat sich Sinofsky verpflichtet, vorerst nicht bei einem Konkurrenten von Microsoft zu arbeiten, keine Microsoft-Mitarbeiter dazu zu bringen, Microsoft zu verlassen oder bei einem anderen Arbeitgeber anzufangen, Microsoft bei rechtlichen Auseinandersetzungen zu unterstützen, nicht schlecht über Microsoft zu reden und sich weiter an Microsofts Verschwiegenheitsregeln zu halten. Laut Cnet gilt dies bis zum 31. Dezember 2013. Danach wäre Sinofsky frei und könnte auch bei einem Microsoft-Konkurrenten anheuern.

Der 47-jährige Sinofsky war 23 Jahre bei Microsoft und verantwortete den Start von Windows 7 im Jahr 2009 und von Windows 8 im vergangenen Jahr. Seit 2006 war er Chef der Windows-Entwicklung. Er galt als möglicher Nachfolger für Microsoft-Chef Steve Ballmer. Im November 2012 aber verkündete Microsoft den Rücktritt von Sinofsky.

Sinofsky ist laut Wall Street Journal rücksichtslos mit Beschäftigen umgegangen, hat die Freiheit der Entwickler beschränkt und ist nicht fähig gewesen, gute Beziehungen mit wichtigen Microsoft-Partnern wie den Hardwareherstellern aufzubauen. So habe Ballmer persönlich die Gespräche mit den Hardwareherstellern führen müssen, die über Microsofts Einstieg in den Tabletmarkt beunruhigt waren, weil Sinofsky sie nicht anhören wollte. Laut Cnet hat er sich häufig mit anderen Topmanagern gestritten, darunter auch mit Ballmer.

Sinofskys Nachfolge haben Julie Larson-Green, die die Windows-Hardware- und Softwaresparte leitet, und Tami Reller, die Finanzchefin des Windows-Bereiches, übernommen. Sie berichten beide direkt an Ballmer.


eye home zur Startseite
Fragile Heart 04. Jul 2013

Naja, stimmt schon. Aber im Falle von Sinofsky macht eine vorzeitige Freigabe durch aus...

JensM 04. Jul 2013

Vor lesen des Textes dachte ich, dass er eine Abfindung bekam. Also Geld aus Microsofts...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Waldorf Frommer Rechtsanwälte, München
  2. Sagemcom Fröschl GmbH, Walderbach (zwischen Cham und Regensburg)
  3. Bundesdruckerei GmbH, Berlin
  4. SICK AG, Reute bei Freiburg im Breisgau


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. (u. a. DXRacer OH/RE9/NW für 199,90€ statt 226€ im Preisvergleich)
  3. täglich neue Deals

Folgen Sie uns
       


  1. Wemo

    Belkin erweitert Smart-Home-System um Homekit-Bridge

  2. Digital Paper DPT-RP1

    Sonys neuer E-Paper-Notizblock wird 700 US-Dollar kosten

  3. USB Typ C Alternate Mode

    Thunderbolt-3-Docks von Belkin und Elgato ab Juni

  4. Sphero Lightning McQueen

    Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen

  5. VLC, Kodi, Popcorn Time

    Mediaplayer können über Untertitel gehackt werden

  6. Engine

    Unity bekommt 400 Millionen US-Dollar Investorengeld

  7. Neuauflage

    Neues Nokia 3310 soll bei Defekt komplett ersetzt werden

  8. Surface Studio

    Microsofts Grafikerstation kommt nach Deutschland

  9. Polar

    Fitnesstracker A370 mit Tiefschlaf- und Pulsmessung

  10. Schutz

    Amazon rechtfertigt Sperrungen von Marketplace-Händlern



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
The Surge im Test: Frust und Feiern in der Zukunft
The Surge im Test
Frust und Feiern in der Zukunft
  1. Computerspiele und Psyche Wie Computerspieler zu Süchtigen erklärt werden sollen
  2. Wirtschaftssimulation Pizza Connection 3 wird gebacken
  3. Mobile-Games-Auslese Untote Rundfahrt und mobiles Seemannsgarn

Redmond Campus Building 87: Microsofts Area 51 für Hardware
Redmond Campus Building 87
Microsofts Area 51 für Hardware
  1. Windows on ARM Microsoft erklärt den kommenden x86-Emulator im Detail
  2. Azure Microsoft betreut MySQL und PostgreSQL in der Cloud
  3. Microsoft Azure bekommt eine beeindruckend beängstigende Video-API

3D-Druck bei der Bahn: Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
3D-Druck bei der Bahn
Mal eben einen Kleiderhaken für 80 Euro drucken
  1. Bahnchef Richard Lutz Künftig "kein Ticket mehr für die Bahn" notwendig
  2. Flatrate Öffentliches Fahrradleihen kostet 50 Euro im Jahr
  3. Nextbike Berlins neues Fahrradverleihsystem startet

  1. Re: Warum überhaupt VLC nutzen

    ve2000 | 01:26

  2. Re: Exzessive Nutzung kann sogar ein unerfüllter...

    bombinho | 01:10

  3. Re: War Huawei nicht auch mal ein Billig-"China...

    sofries | 00:37

  4. Alternativen?

    Chrizzl | 00:32

  5. Re: Unix, das Betriebssystem von Entwicklern, für...

    __destruct() | 00:22


  1. 18:10

  2. 10:10

  3. 09:59

  4. 09:00

  5. 18:58

  6. 18:20

  7. 17:59

  8. 17:44


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel