Abo
  • Services:

Steve Wozniak: "In der Cloud gehört einem nichts"

Steve Wozniak hat große Bedenken beim Cloud Computing. Der Apple-Mitbegründer sprach vor Beginn der Aufführung eines Apple-kritischen Theaterstücks.

Artikel veröffentlicht am ,
Steve Wozniak im Mai 2012
Steve Wozniak im Mai 2012 (Bild: Torsten Blackwood/AFP/GettyImages)

Apple-Mitbegründer Steve Wozniak hat sich kritisch zum Thema Cloud-Computing geäußert. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP. "Ich mache mir wirklich Sorgen darüber, dass alles in die Cloud geht. Ich denke, es wird entsetzlich. Ich denke, es kommen in den nächsten fünf Jahren enorme Probleme auf uns zu."

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, Raum Braunschweig
  2. Hannover Rück SE, Hannover

Wozniak gründete 1976 zusammen mit Steve Jobs und Ronald Wayne Apple. Der Entwickler ist in den vergangenen Jahren mit wenig durchdachten Aussagen aufgefallen. So erklärte er im November 2010, dass Apple Nuance gekauft habe, und musste wenig später die Aussage widerrufen. "Ich dachte, ich hätte darüber gelesen, hatte aber offensichtlich alles falsch verstanden", sagte er.

Im Juni 2012 überraschte er mit Äußerungen zu Megaupload-Chef Kim Schmitz alias Dotcom, den er als "beliebt und respektiert" bezeichnete. Zur Schließung des Filehosters und Cloudanbieters sagte er: "Wie unfair ist es, dass die Vereinigten Staaten ihm erlauben, seinen Lebensunterhalt aus seinem eingefrorenen Vermögen zu bestreiten, aber nicht seine Anwaltskosten? Die Seite, die Zugang zu Geld hat und Millionen für Anwälte ausgeben kann, hofft darauf, dass die andere Seite in Konkurs geht und aufgibt. Schande über ein System, das so einen einseitigen Vorteil ermöglicht. Doch Kim ist beliebt und respektiert genug, dass sein juristisches Team auch ohne Vorauszahlung arbeitet." Schmitz hat erklärt, dass weltweit 22 Anwälte für ihn tätig seien, die Rechnungen in Millionenhöhe gestellt hätten.

Wozniak trat im Prolog des Einpersonenstücks von Mike Daisey in Washington auf, das die unmenschlichen Arbeitsbedingungen bei Apple-Auftragsherstellerstellern in China behandelt. Weiter führte er aus: "In der Cloud gehört einem nichts. Dazu muss die Zustimmung erteilt werden. Ich will aber das Gefühl haben, dass mir etwas gehört." Die Nutzer meinten, die Dateien auf ihrem Computer gehörten ihnen. Doch je mehr in die Cloud ausgelagert werde, je weniger hätte der Nutzer Kontrolle über die Inhalte.

Daisey tourt mit "The Agony and the Ecstasy of Steve Jobs" seit September 2010 durch die USA und kommt nun auch nach Europa. Daiseys Stück geriet im März 2012 in die Kritik, als bekannt wurde, dass als journalistische Inhalte dargestellte Vorgänge in den Foxconn-Fabriken von ihm erfunden worden waren.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 119,90€
  3. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)

el_mari 08. Aug 2012

Du gehörst damit aufjedenfall zu den die nicht verstehen was eine Cloud ist. Erst...

fratze123 08. Aug 2012

ausnahmen bestätigen die regel: in österreich gibt es immernoch keine atomkraftwerke...

Garius 07. Aug 2012

Hab ich was verpasst?! An welcher Stelle denunziert er denn jemanden. @ NeverDefeated...

rjung 07. Aug 2012

Wenn man nicht denken kann, sollten man es lassen. Und BEdenken erst recht. Echten Schutz...

ThorstenFull 07. Aug 2012

Ja, ich habs jetzt auch kapiert, wobei ich bisher nur UbuntuOne vertraute. Ab jetzt kaufe...


Folgen Sie uns
       


We Happy Few - Golem.de Live

Anspruchsvolle Abenteuer wie Bioshock und Dishonored waren offenbar Vorbild für We Happy Few. Wer mag, kann die Kampagne des Action-Adventures fast sofort nach dem Start abschließen - oder sich in eine dystopische 60er-Jahre-Parallelwelt stürzen.

We Happy Few - Golem.de Live Video aufrufen
Russische Agenten angeklagt: Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton
Russische Agenten angeklagt
Mit Bitcoin und CCleaner gegen Hillary Clinton

Die US-Justiz hat zwölf russische Agenten wegen des Hacks im US-Präsidentschaftswahlkampf angeklagt. Die Anklageschrift nennt viele technische Details und erhebt auch Vorwürfe gegen das Enthüllungsportal Wikileaks.

  1. Fancy Bear Microsoft verhindert neue Phishing-Angriffe auf US-Politiker
  2. Nach Gipfeltreffen Trump glaubt Putin mehr als US-Geheimdiensten
  3. US Space Force Planlos im Weltraum

Windenergie: Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?
Windenergie
Wie umweltfreundlich sind Offshore-Windparks?

Windturbinen auf hoher See liefern verlässlich grünen Strom. Frei von Umwelteinflüssen sind sie aber nicht. Während die eine Tierart profitiert, leidet die andere. Doch Abhilfe ist in Sicht.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Hywind Scotland Windkraft Ahoi

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. KI Deepmind-System diagnostiziert Augenkrankheiten
  2. Getty Images KI-System hilft bei der Bildersuche
  3. OpenAI Roboterhand erhält Feinmotorik dank KI

    •  /