Steve Wozniak: Apple-Mitbegründer zeigt sich von KI enttäuscht
Der Apple-Mitbegründer Steve Wozniak ist in einem Interview mit dem Fernsehsender CNN dazu befragt worden, was ihn an KI begeistere und was ihn an der Technologie beunruhige. Wozniak antwortete darauf, dass er KI kaum benutze, aber ein paar Fragen gestellt habe, um sie zu testen.
Ihm sei dabei aufgefallen, dass KIs zwar eine ganze Reihe an Erklärungen zu einem Thema lieferten, aber keine entscheidende Antwort. "Ich stelle eine Frage, bei der ein einziges Wort der entscheidende Punkt ist" , sagte Wozniak und führte aus: "Die KI liefert dann eine ganze Reihe klarer Erklärungen zum Thema, aber nicht zu dem, was mich wirklich interessiert."
Er lese dabei oft Dinge, die für seinen Geschmack zu trocken und zu perfekt klingen, aber nicht so, wie sie von einem Menschen kommen würden. "Ich bin oft enttäuscht" , so Wozniak. Er habe zudem noch keine Anzeichen dafür gesehen, dass die Funktionsweise des menschlichen Gehirns so gut verstanden worden sei, dass KI diese ersetzen könne.
KI werde nie die Erfahrung eines Menschenlebens haben
Wozniak gab aber auch zu, dass im Bereich der Technologie nichts für unmöglich gehalten werden sollte und das Verständnis einer KI vielleicht irgendwann gut genug sein könnte, um Dinge mit der Intelligenz eines Menschen zu verstehen.
KIs werden aber nie die Erfahrungen eines Menschenlebens gesammelt haben, die nach Meinung Wozniaks nötig seien, "um zu verstehen, was Menschen durchmachen und die kleinen Nuancen in unserer Sprache wahrzunehmen" .
In seinen Ausführungen nannte Wozniak kein KI-Tool beim Namen und sprach nur aus Sicht eines Endanwenders. Seine Meinung steht aber im starkem Kontrast zu den teils überschwänglichen Prognosen , die andere Tech-Größen in Bezug auf KI von sich gegeben haben .
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