Steve Ditko: Zeichner von Spiderman ist gestorben

Steve Ditko schuf zusammen mit Stan Lee einen der ikonischsten Marvel-Superhelden des 20. Jahrhunderts: Spiderman. Der Spinnenmann mit dem rot-blauen Anzug und der Gesichtsmaske stammt aus der Feder des Comic-Zeichners. Nun ist Ditko in New York gestorben, er wurde 90 Jahre alt.

Artikel veröffentlicht am ,
Auch das Aussehen von Spiderman im jüngsten Film Homecoming ist an Ditkos Design angelehnt, hier mit im Bild: Hauptdarsteller Tom Holland.
Auch das Aussehen von Spiderman im jüngsten Film Homecoming ist an Ditkos Design angelehnt, hier mit im Bild: Hauptdarsteller Tom Holland. (Bild: Chung Sung-Jun/Getty Images)

Der Comic-Zeichner Steve Ditko ist tot. Ditko wurde leblos in seiner Wohnung in New York aufgefunden, wie das Magazin Hollywood Reporter meldet. Der Künstler wurde 90 Jahre alt. Aus seiner Hand stammt das Aussehen von Spiderman, einem der bekanntesten Superhelden der Welt. Ditko schuf im Laufe seiner langen Karriere zudem auch eigene Charaktere, wie beispielsweise Doctor Strange.

Stellenmarkt
  1. (Junior) Business Analyst (m/w/d) Schwerpunkt Analyse / Reporting
    Bruno Bader GmbH + Co.KG, Pforzheim
  2. Senior IT-Systems Engineer und Project Manager (m/w/d)
    LEIFHEIT AG, Nassau an der Lahn
Detailsuche

Geboren im Jahr 1927 in Pennsylvania, begann er bereits während seiner Militärzeit kurz nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland Comics zu zeichnen. Zurück in den USA studierte er an der späteren New Yorker School of Visual Arts unter dem Batman-Zeichner Jerry Robinson. Dort lernte Ditko auch Stan Lee kennen, der als Redakteur beim Marvel-Vorgänger Atlas Comics arbeitete.

Ab 1953 illustrierte Ditko professionell Comic-Bücher. Nach einer Tuberkulose-Erkrankung im Jahr 1954 kehrte er von seinem Heimatort nach New York zurück und begann, für Atlas Comics zu zeichnen. Dabei arbeitete er mit Stan Lee zusammen, der ihn Anfang der 1960er Jahre bat, ein visuelles Konzept für die Figur Spiderman zu entwerfen.

Nach dem Erfolg der ersten Spiderman-Geschichte entwickelten Lee und Ditko weitere Charaktere des Universums, wie Doctor Octopus oder den Green Goblin. Ab 1965 war Ditko nicht nur als Zeichner, sondern auch als Geschichtenschreiber ausgewiesen. 1963 entwickelte Ditko den Charakter Doctor Strange, dem mittlerweile ebenfalls ein Kinofilm gewidmet wurde.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

1966 verließ Ditko Marvel und zeichnete unter anderem für DC Comics und Charlton. 1979 kehrte er zu Marvel zurück und arbeite bis in die 1990er Jahre dort als freischaffender Künstler. Sein Privatleben hielt Ditko meist aus der Öffentlichkeit heraus, soweit bekannt ist, war er nie verheiratet und hatte keine Kinder.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Elon Musk
Tesla Model S bekommt ausschließlich Knight-Rider-Lenkrad

Elon Musk hat klargestellt, dass es für das Model S und das Model X kein normales Lenkrad mehr geben wird. Das D-förmige Lenkrad ist Pflicht.

Elon Musk: Tesla Model S bekommt ausschließlich Knight-Rider-Lenkrad
Artikel
  1. Loongson 3A5000: Chinesische Quadcore-CPU mit eigenem Befehlssatz
    Loongson 3A5000
    Chinesische Quadcore-CPU mit eigenem Befehlssatz

    50 Prozent schneller als der Vorgänger-Chip und dabei sparsamer: Der 3A5000 mit LoongArch-Technik stellt einen wichtigen Umbruch dar.

  2. Probefahrt mit EQS: Mercedes schüttelt Tesla ab, aber nicht die Klimakrise
    Probefahrt mit EQS
    Mercedes schüttelt Tesla ab, aber nicht die Klimakrise

    Der neue EQS von Mercedes-Benz widerlegt die Argumente vieler Elektroauto-Gegner. Auch die Komforttüren gefallen uns.
    Ein Bericht von Friedhelm Greis

  3. Förderprogramm: Bund will Fachkräfte für Akkuindustrie ausbilden lassen
    Förderprogramm
    Bund will Fachkräfte für Akkuindustrie ausbilden lassen

    Die Aus- und Weiterbildung für Fachleute im Bereich Akkuproduktion und -entwicklung wird mit 40 Millionen Euro aus der Staatskasse gefördert.


Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • 30% Rabatt auf Amazon Warehouse • ASUS TUF VG279QM 280 Hz 306,22€ • Fractal Design Meshify C Mini 69,90€ • Acer Nitro XF243Y 165Hz OC ab 169€ • Samsung C24RG54FQR 125€ • EA-Promo bei Gamesplanet • Alternate (u. a. Fractal Design Define S2 106,89€) • Roccat Horde Aimo 49€ [Werbung]
    •  /