Steve Bennett: Symantec-Chef fristlos gekündigt

Nach nur anderthalb Jahren muss Steve Bennett Symantec wieder verlassen. Analysten und Börse werten das als Alarmzeichen.

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Steve Bennett: Laut Symantecs Chairman hat er sich sehr bemüht.
Steve Bennett: Laut Symantecs Chairman hat er sich sehr bemüht. (Bild: Harald Weiss)

"Wir haben mit sofortiger Wirkung das Board-Mitglied Michael Brown zum neuen Chief Executive Officer ernannt. Diese Berufung folgt auf die Ablösung von Steve Bennett als Präsident und CEO", teilt Symantec mit. Bennett kam erst im Juli 2012 zu Symantec, als er den langjährigen CEO Enrique Salem auf diesem Posten ablöste. Brown ist aber nur Interimschef. Symantec hat eine spezielle Gruppe gebildet, die einen neuen langfristigen Chef finden soll.

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In den vergangenen Monaten haben bereits einige Topmanager das Unternehmen verlassen. Hierzu gehören unter anderen der frühere Präsident für Produkte und Service, Francis deSouza, sowie deren Chief Financial Officer, James Beer.

Analysten zeigten sich über die Entlassung von Bennett verwundert und enttäuscht. "Mir ist die Kinnlade heruntergefallen - Bennett war eine Schlüsselperson für den gegenwärtigen Turnaround des Unternehmens", sagte Daniel Ives, Analyst bei FBR Capital, der Nachrichtenagentur Reuters. Symantecs Probleme resultieren teilweise aus dem rückläufigen PC-Markt, wo das Unternehmen mit seiner häufig vorinstallierten Norton-Antivirus-Software früher kontinuierlich steigende Einnahmen verbuchen konnte.

Finanzziele unverändert - Aktie fällt

Unabhängig von den Personal- und Marktproblemen hält Symantecs Chairman Daniel Schulman an den aktuellen Finanzzielen fest. "Wir sind davon überzeugt, dass wir bis zu unserem Geschäftsjahr 2017 ein organisches Wachstum von über fünf Prozent erzielen werden", lautet seine Prognose.

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Symantecs Aktie fiel nach Bekanntwerden des Personalwechsels im Nachbörsenhandel um bis zu zehn Prozent, erholte sich dann aber etwas und endete schließlich mit einem Minus von sechs Prozent bei 19,65 US-Dollar.

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