Abo
  • Services:
Anzeige
Microsoft-Chef Steve Ballmer
Microsoft-Chef Steve Ballmer (Bild: Stephen Brashear/Getty Images)

Steve Ballmer "Windows Vista war mein größter Fehler"

Noch-Microsoft-Chef Steve Ballmer hat erläutert, warum er Windows Vista als den größten Fehler sieht, den er bei Microsoft gemacht hat. Auch an Microsofts Spielekonsole Xbox äußert er Kritik.

Anzeige

Der Noch-Microsoft-Chef Steve Ballmer hat erneut über seine Jahre bei Microsoft gesprochen. Zu Windows Vista äußerte er sich besonders selbstkritisch: "Das war der größte Fehler, den ich gemacht habe", erklärte Ballmer der Microsoft-Expertin Mary Jo Foley von ZDNet.

Windows Vista sei nicht nur kein gutes Produkt gewesen, es habe auch viel zu lange gedauert, bis es ausgeliefert wurde. Fünf bis sechs Jahre habe es gedauert, bis Windows Vista in den Verkauf ging. Trotz der langen Entwicklungszeit habe es viele Fehler gegeben. Diese Korrekturen seien in Form von Windows 7 gekommen: Erst als Windows 7 erschienen sei, sei sich die Fachwelt einig gewesen, dass es eine gute Windows-Version sei und all das habe, was schon von Windows Vista erwartet worden war.

Windows Vista hat wertvolle Ressourcen verschlungen

Nach Auffassung von Ballmer wurden mit Windows Vista wertvolle Ressourcen vergeudet, die an anderer Stelle fehlten. Viele Topleute bei Microsoft seien für sieben bis acht Jahre mit dem Projekt betraut gewesen. In dieser Zeit habe Microsoft keine großen Fortschritte gemacht. Die Vista-Mitarbeiter hätten stattdessen besser an anderen Projekten wie etwa Mobiltelefonen arbeiten sollen, räumte Ballmer ein.

Ballmer begründete damit seine kritischen Äußerungen zu Windows Vista, die er schon im August 2013 gemacht hatte. Ballmer betonte nun, dass er persönlich die Verantwortung für diese Situation übernehme. Vista sei nicht nur ein Fehler der Microsoft-Führung gewesen. "Es war auch ein technisch strategischer Fehler." Es sei auch nicht richtig gewesen, die Strategie so oft zu ändern. Wichtiger sei es, dass sich eine Firma auf wichtige Dinge konzentriere. Als Beispiele dafür nannte er Apple und Google. Apple habe auf Touch-Bedienung und auf stromsparende Geräte gesetzt, während Google voll auf die Suche gesetzt habe.

Ballmers Kritik an der Xbox

Kritisch sieht Ballmer auch Microsofts Spielekonsole Xbox. Er bedauere, dass es zu lange gedauert habe, bis Microsoft mit der Xbox auch Geld verdient habe. Die erste Xbox kam 2001 auf den Markt und wurde vier Jahre später durch die Xbox 360 abgelöst. Bis 2010 machte Microsoft mit jeder verkauften Xbox Verlust. Erst neun Jahre nach der Markteinführung der Spielekonsole macht Microsoft damit auch Gewinn.


eye home zur Startseite
TuX12 15. Jan 2014

Ein Bekannter arbeitet bei einem mittelständischen IT-Dienstleister und betreut in der...

blaub4r 16. Dez 2013

Einfach ein Fenster zum auswählen der Oberfläche und win8 wäre genauso erfolgreich...

nykiel.marek 16. Dez 2013

Ich glaube, dass du mit deinem Post auf dem falschen Ast gelandet bist. Dennoch teile ich...

peterkleibert 16. Dez 2013

Sry, aber das ist Kinderkacke. Solche Manager werden ausgebildet uns eingestellt, um...

YBoyka 16. Dez 2013

Falls du ein lokales Anmeldekonto meinst....ja das geht na klar auch. Für manche Apps...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. T-Systems International GmbH, München
  2. OSRAM GmbH, Augsburg
  3. T-Systems International GmbH, Netphen
  4. operational services GmbH & Co. KG, deutschlandweit


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. 29,99€ (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (u. a. Game of Thrones, The Big Bang Theory)
  3. für 1€ über Sky Ticket (via App auch auf Smartphone/Tablet, Apple TV, PS3, PS4, Xbox One...

Folgen Sie uns
       


  1. Mass Effect

    Bioware erklärt Arbeit an Kampagne von Andromeda für beendet

  2. Kitkat-Werbespot

    Atari verklagt Nestlé wegen angeblichem Breakout-Imitat

  3. Smarter Lautsprecher

    Google Home erhält Bluetooth-Zuspielung und Spotify Free

  4. Reverb

    Smartphone-App aktiviert Alexa auf Zuruf

  5. Bildbearbeitung

    Google-Algorithmus entfernt Wasserzeichen auf Fotos

  6. Ladestationen

    Regierung lehnt Zwangsverkabelung von Tiefgaragen ab

  7. Raspberry Pi

    Raspbian auf Stretch upgedatet

  8. Trotz Förderung

    Breitbandausbau kommt nur schleppend voran

  9. Nvidia

    Keine Volta-basierten Geforces in 2017

  10. Grafikkarte

    Sonnets eGFX Breakaway Box kostet 330 Euro



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Orange Pi 2G IoT ausprobiert: Wir bauen uns ein 20-Euro-Smartphone
Orange Pi 2G IoT ausprobiert
Wir bauen uns ein 20-Euro-Smartphone
  1. Odroid HC-1 Bastelrechner besser stapeln im NAS
  2. Bastelrechner Nano Pi im Test Klein, aber nicht unbedingt oho

Mitmachprojekt: HTTPS vermiest uns den Wetterbericht
Mitmachprojekt
HTTPS vermiest uns den Wetterbericht

Breitbandausbau auf Helgoland: Deutschlands Hochseefelsen bekommt nur Vectoring
Breitbandausbau auf Helgoland
Deutschlands Hochseefelsen bekommt nur Vectoring
  1. Provider Dreamhost will keine Daten von Trump-Gegnern herausgeben
  2. Home Sharing Airbnb wehrt sich gegen Vorwürfe zu Großanbietern
  3. Illegale Waffen Migrantenschreck gibt es wieder - jetzt als Betrug

  1. Re: 10-50MW

    superdachs | 19:24

  2. Du merkst, es ist Sommerlochzeit, wenn

    drdoolittle | 19:24

  3. Re: Schade um die gute Z-Linie. Schlechtes Marketing?

    werpu | 19:04

  4. Re: Es gibt einen grundsätzlichen Denkfehler bei...

    ArcherV | 18:53

  5. Re: Ach Bioware....

    sovereign | 18:52


  1. 13:33

  2. 13:01

  3. 12:32

  4. 11:50

  5. 14:38

  6. 12:42

  7. 11:59

  8. 11:21


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel