Steve Appleton: Micron-Konzernchef tödlich verunglückt

Der begeisterte Pilot und Micron-Konzernchef Steve Appleton ist bei einem Flugzeugunglück ums Leben gekommen. Er wurde 51 Jahre alt.

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Steve Appleton im Jahr 2005
Steve Appleton im Jahr 2005 (Bild: Kimberly White/Reuters)

Steve Appleton, der Vorstandschef des US-Speicherchipherstellers Micron Technology, ist bei einem Flugzeugunglück am 3. Februar 2012 auf dem Boise Airport in Boise, Idaho, ums Leben gekommen. Das gab der Aufsichtsrat des Unternehmens bekannt. Sein Nachfolger ist Mark Durcan (51), der eigentlich im August 2012 in den Ruhestand gehen wollte.

Appleton habe versucht, ein Selbstbauflugzeug des Typs Lancair IV-PT kurz nach dem Start notzulanden, berichtete die Washington Post.

Im Jahr 2004 wurde Appleton bereits bei einem Flugzeugunglück mit einer Extra 300 schwer verletzt. Dabei wurde seine Lunge punktiert, er erlitt Kopfverletzungen und brach sich mehrere Knochen. Appleton war ein routinierter Pilot, der bei mehreren Flugshows ausgezeichnet wurde und Propellermaschinen und Jets fliegen konnte. Er war außerdem ein professioneller Tennisspieler, trug den schwarzen Gürtel in Taekwondo und fuhr Motoradrennen. "Die Dinge, die ich außerhalb der Arbeit mache, sind der Grund, warum ich erfolgreich bin in dieser Branche", sagte Appleton in einem Interview im November 2011 über seine sportlichen Leidenschaften.

Appleton war zugleich Aufsichtsratschef des Unternehmens. Er wurde 51 Jahre alt. Sein Nachfolger Durcan, der zuvor den Titel des Chief Operating Officer trug, sagte: "Steve war ein echter Freund und wir werden ihn alle sehr vermissen."

Robert Switz wird den Aufsichtsrat künftig führen. Sales-Chef Mark Adams wird President bei dem Hersteller von DRAM und Flash. Adams kam 2006 mit der Übernahme von Lexar Media ins Unternehmen.

Micron Technology, der letzte US-Hersteller von Arbeitsspeicher, konnte wegen der starken Anfälligkeit der Branche für Überproduktionskrisen nur in acht der letzten 14 Jahre einen Gewinn erwirtschaften.

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