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Steuerungszentrale von Linde in Leuna
Steuerungszentrale von Linde in Leuna (Bild: Linde)

Das große Geschäft

Die Anbieter von Steuerungstechnik wittern das große Geschäft. So hat gerade erst Siemens-Chef Peter Löscher das Geschäft mit Industriesoftware zu einem der ganz großen Hoffnungsträger des Konzerns ausgerufen. In der Verknüpfung von Automatisierungsanlagen - wie zum Beispiel der Siemens-Marke Simatic - mit Softwarelösungen sieht er einen Wettbewerbsvorteil für den Konzern. Remote-Lösungen sind dabei ein attraktives Segment. "Die Überwachung und Steuerung von Industrieanlagen über große Distanzen funktionieren per Industriesoftware. Das ist in Summe ein Milliardenmarkt, der auch in den kommenden Jahren überdurchschnittlich wachsen wird", sagte Siemens-Industriechef Siegfried Russwurm dem Handelsblatt.

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Die Unternehmen sparen durch die Automatisierung Kosten, da die Anlagen effizienter arbeiten. Bei Linde ist die zunehmende Vernetzung der Anlagen - auch bei der Wasserstoffproduktion stellt der Konzern in Europa auf ROC-Steuerung um - ein Teil seines Effizienzprogramms High Performance Organisation.

Dabei geht es gar nicht so sehr darum, Arbeitsplätze zu sparen. Natürlich fallen ein paar Stellen weg. Vorher gab es für jede Anlage ein Team von sieben bis zehn Leuten für die Steuerung und Kontrolle. Nun werden von Leuna aus von einer solchen Arbeitsgruppe fünf bis sechs Anlagen auf einmal gesteuert.

"Hauptziel ist es, Energie zu sparen", sagt Linde-Manager Pretz, der das ROC in Leuna leitet. Durch die bessere Überwachung und Steuerung sowie den Vergleich der Anlagen untereinander kann der Energieverbrauch optimiert werden. "Unser Ziel ist es, den Energieverbrauch um ein Prozent zu senken", sagt Pretz. Das klingt nicht nach viel - doch macht die Energie mit 60 bis 70 Prozent den größten Anteil der Betriebskosten aus.

Ein weiterer Vorteil: Wenn Linde an einem neuen Standort eine Luftzerlegungsanlage errichtet, gibt es vor Ort oft nicht die benötigten Fachleute für die Steuerung. "Hier aber haben wir gut ausgebildete Beschäftigte, die viel Erfahrung mit den Anlagen haben", sagt der Standortleiter in Leuna, Erik van Deursen. Linde hatte sich gleich nach der Wende in Leuna als einer der ersten Investoren engagiert und mittlerweile mehrere Hundert Millionen Euro investiert.

Technische Barrieren für die Fernbedienung der Anlagen gibt es heutzutage kaum noch. Ob eine Anlage aus dem Nebenraum oder aus ein paar Hundert Kilometern Entfernung betreut wird, ist technisch im Grunde unerheblich. So steuert zum Beispiel Thyssen-Krupp wie alle Stahlkonzerne seine Hüttenwerke und Hochöfen aus einer danebenstehenden Zentrale. Noch gibt es keine Fernsteuerung. Produktionsexperten sehen dies aber als möglichen nächsten Schritt.

 Steuerungstechnik: Die ferngesteuerte FabrikLeuna wird Steuerungszentrum Europas 

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Neuro-Chef 15. Nov 2012

80% könnten es locker auch heute schon sein..

Neuro-Chef 14. Nov 2012

Das kann ich so nicht unterschreiben. Häte man mich mit 6 Jahren gefragt, ob ich zur...

Neuro-Chef 14. Nov 2012

Oh ja, und bei 1:51 hatte ich den Eindruck, Uwe lügt xD

einmalbenutzername 02. Aug 2012

--> snip Dabei geht es gar nicht so sehr darum, Arbeitsplätze zu sparen. Natürlich fallen...

spiderbit 01. Aug 2012

ich gebe dir soweit recht das das BGE nicht die Lösung aller Probleme ist, aber ab dann...



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