Steuerung mit Sprache: Amazon arbeitet an erstem Alexa-Gerät mit Display
Alexa-fähige Geräte gibt es weiterhin nicht in Deutschland, aber in den USA arbeitet Amazon daran, sich eine führende Position bei den Sprachsteuersystemen zu erarbeiten. Derzeit werde an einem Gerät mit Display gearbeitet, das sich umfangreich mit dem Sprachassistenten bedienen lasse, berichtet das Wall Street Journal(öffnet im neuen Fenster). Es wird unter dem Codenamen Knight entwickelt und soll einen Bildschirm haben, damit Nutzer mit Sprachbefehlen in Webseiten stöbern oder sich Videos und Bilder ansehen können. Die bisherigen Alexa-fähigen Geräte haben kein eigenes Display.
Alexa möglicherweise bald auf Nicht-Amazon-Geräten
Erst kürzlich hatte Amazon neue Alexa-Geräte auf den Markt gebracht. Die beiden derzeit verfügbaren Echo-Geräte sind vor allem für den stationären Einsatz im Haushalt konzipiert. Das Tap ist aufgrund eines eingebauten Akkus besser mobil nutzbar. Die Echo- und Tap-Geräte können Fragen nach Sportergebnissen beantworten, Nachrichten vorlesen, über die Verkehrslage informieren oder den Wetterbericht durchgeben. Auch zur Steuerung von Smart-Home-Equipment können die Geräte verwendet werden.
Nach Angaben des Wall Street Journals möchte Amazon Alexa auch anderen Geräteherstellern zur Verfügung stellen. Damit könnte Alexa bei den Sprachsteuersystemen eine ähnliche dominierende Stellung einnehmen, wie es Google mit dem Mobilbetriebssystem Android gelungen ist. Details zu Amazons Plänen sind nicht bekannt.
Mehr Alexa-Funktionen für Fire TV
Diese Woche hatte Amazon für die folgenden Wochen ein Firmware-Update für Fire-TV-Geräte angekündigt. Mit dem Update sollen sich die Streaming-Geräte umfangreicher über Sprache bedienen lassen. Unter anderem lassen sich so Apps aufrufen und Kinos in der Nähe finden. Bisher wurden alle Alexa-Funktionen nur für Fire-TV-Nutzer in den USA zur Verfügung gestellt.
Bislang ist nicht bekannt, ob das kommende Update den Alexa-Funktionsumfang auch für hiesige Besitzer eines Fire-TV-Geräts erweitert. Die Inhalte von Amazons Video-Streaming-Dienst können zwar von Anfang an mit Sprachbefehlen durchsucht werden, doch die weiteren Alexa-Funktionen fehlen deutschen Kunden.
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