Abo
  • Services:

Steuerstreit: Irland fordert Milliardenzahlung von Apple ein

Die irische Regierung lenkt ein: Im Streit über Steuernachzahlungen in Milliardenhöhe soll Apple nun das von der EU-Kommission geforderte Geld überweisen.

Artikel veröffentlicht am ,
Apple-Store
Apple-Store (Bild: Jason Reed/Reuters)

Die irische Regierung will vom US-Computerkonzern Apple eine umstrittene Steuernachzahlung in Milliardenhöhe einfordern. "Wir haben ihnen [Apple, die Redaktion] mitgeteilt, dass wir ein Treuhandkonto einrichten möchten und die Gelder ohne Verzögerung auf das Treuhandkonto überwiesen werden sollen", sagte der irische Premierminister Leo Varadkar nach Angaben von Reuters vor dem Parlament in Dublin. Weil Irland sich geweigert hatte, das Geld zurückzuverlangen, hatte EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager im Oktober 2017 angekündigt, den Fall an den Europäischen Gerichtshof (EuGH) zu verweisen.

Stellenmarkt
  1. Freie Hansestadt Bremen Die Senatorin für Finanzen Referat 33 - Personalentwicklung, Bremen
  2. Hochschule RheinMain, Wiesbaden

Nun sagte Premierminister Varadkar laut Reuters: "Wir wollen nicht in die Situation kommen, in der die irische Regierung Apple vor Gericht bringen muss, weil die Europäische Kommission die irische Regierung verklagt. Ich denke, die Nachricht ist angekommen und ich erwarte Fortschritte in den kommenden Wochen."

Klage schützt nicht vor Rückzahlung

Die EU-Kommission hatte Irland eine Frist bis zum 3. Januar 2018 gesetzt, die illegal gewährten Steuervorteile in Höhe von 13 Milliarden Euro zurückzufordern. Zwar haben sowohl Irland als auch Apple gegen den Beschluss der Kommission geklagt, eine solche Klage befreie den Mitgliedstaat jedoch nicht von seiner Pflicht, unrechtmäßige Beihilfen zurückzufordern, sagte die EU-Kommission. Allerdings könne das Land den zurückgeforderten Betrag bis zum Abschluss der EU-Gerichtsverfahren beispielsweise auf einem Treuhandkonto deponieren.

Wegen der Steuerstreits hat Apple inzwischen neue Tochterfirmen auf der britischen Kanalinsel Jersey gegründet. Das geht aus den sogenannten Paradise Papers hervor, die Anfang November 2017 die Geschäfte mit weltweiten Steueroasen aufgedeckt hatten.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 99,98€

jo-1 23. Nov 2017

völlig richtig!!! Nicht Apple ist der Schuldige sondern die Steuer Gesetzgebung und die...

ha00x7 23. Nov 2017

Hört sich super an! Ich, bzw das Unternehmen, das ich leiten würde, zahlt dann einfach...


Folgen Sie uns
       


Huawei Mate 20 Pro - Hands on

Huaweis neues Mate 20 Pro hat eine neue Dreifachkamera, die zusätzlich zum Weitwinkel- und Teleobjektiv jetzt noch ein Ultraweitwinkelobjektiv bietet. In einem ersten Kurztest macht das neue Smartphone einen guten Eindruck.

Huawei Mate 20 Pro - Hands on Video aufrufen
Norsepower: Stahlsegel helfen der Umwelt und sparen Treibstoff
Norsepower
Stahlsegel helfen der Umwelt und sparen Treibstoff

Der erste Test war erfolgreich: Das finnische Unternehmen Norsepower hat zwei weitere Schiffe mit Rotorsails ausgestattet. Der erste Neubau mit dem Windhilfsantrieb ist in Planung. Neue Regeln der Seeschifffahrtsorganisation könnten bewirken, dass künftig mehr Schiffe saubere Antriebe bekommen.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Car2X Volkswagen will Ampeln zuhören
  2. Innotrans Die Schiene wird velosicher
  3. Logistiktram Frankfurt liefert Pakete mit Straßenbahn aus

Galaxy A9 im Hands on: Samsung bietet vier
Galaxy A9 im Hands on
Samsung bietet vier

Samsung erhöht die Anzahl der Kameras bei seinen Smartphones weiter: Das Galaxy A9 hat derer vier, zudem ist auch die restliche Ausstattung nicht schlecht. Aus verkaufspsychologischer Sicht könnte die Einstufung in die A-Mittelklasse bei einem Preis von 600 Euro ein Problem sein.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Auftragsfertiger Samsung startet 7LPP-Herstellung mit EUV
  2. Galaxy A9 Samsung stellt Smartphone mit vier Hauptkameras vor
  3. Galaxy J4+ und J6+ Samsung stellt neue Smartphones im Einsteigerbereich vor

Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
Neuer Echo Dot im Test
Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.
Ein Test von Ingo Pakalski


      •  /