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Steuern: US-Finanzministerium will Kryptowährungen überwachen

Um besser Steuern eintreiben zu können, könnten künftig größere Transaktionen von Kryptowährungen wie Bitcoin in den USA überwacht werden.
/ Sebastian Grüner
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Die US-Regierung will Steuern auf Geschäfte mit Kryptowährungen besser durchsetzen. (Bild: Dado Ruvic/Reuters)
Die US-Regierung will Steuern auf Geschäfte mit Kryptowährungen besser durchsetzen. Bild: Dado Ruvic/Reuters

Das Finanzministerium der USA will, dass sämtliche Transaktionen mit sogenannten Kryptowährungen bei einem Wert von mehr als 10.000 US-Dollar der Steuerbehörde IRS gemeldet werden sollen. Das berichtet das Magazin The Verge(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf Planungen zur Durchsetzung von Steuern (PDF)(öffnet im neuen Fenster) , die das Ministerium vorgelegt hat.

Darin heißt es: "Kryptowährungen stellen bereits ein erhebliches Erkennungsproblem dar, da illegale Aktivitäten im Großen und Ganzen erleichtert werden, einschließlich Steuerhinterziehung" . Damit genau das aber künftig nicht mehr so häufig geschieht, soll die IRS besser ausgestattet werden, um mit dem Wachstum sogenannter Kryptoanlagen Schritt halten zu können. Das geht unter anderem mit einem höheren Budget für die IRS einher.

Das Finanzministerium geht darüber hinaus zwar davon aus, dass der Handel mit den sogenannten Kryptowährungen nur einen vergleichsweise kleinen Teil des gesamten Handelsvolumen in den USA ausmache, eine "umfassende Berichterstattung sei jedoch erforderlich, um die Anreize und Möglichkeiten zu minimieren, die Einnahmen aus dem neuen Informationsberichterstattungssystem herauszulösen" .

Im Rahmen des neuen Meldesystems für Finanzkonten fallen darunter künftig auch künftig Konten bei Börsen sowie Zahlungsdienstleistern für Kryptowährungen und Kryptoanlagen. Diese und einige weitere Ideen in Bezug auf den Handel mit Bitcoin oder anderen sind dabei Teil eines großangelegten und weitgefassten Plans, die Steuerdurchsetzung neu zu beleben, wie es in dem vorgelegten Bericht heißt.

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Zur Begründung dazu heißt es: "Die Schließung der Steuerlücke spiegelt die Verpflichtung wider, unser zweistufiges Steuersystem zu beenden, bei dem die meisten amerikanischen Arbeitnehmer ihre vollen Verpflichtungen erfüllen, Hochverdiener, die Einkommen aus undurchsichtigen Quellen erzielen, jedoch häufig nicht."


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