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Wem nützt ein Lohnsteuerhilfeverein?

Arbeitnehmer und Beamte, Rentner oder Pensionäre, bei denen die Steuererklärung nicht allzu kompliziert ist, sind in der Regel bei einem Steuerhilfeverein gut aufgehoben. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vereine helfen beim Ausfüllen der Steuererklärung, beantworten Steuerfragen und unterstützen ihre Mitglieder, wenn etwa ein Einspruch gegen einen Steuerbescheid nötig ist.

Etwa fünf Millionen Menschen nutzen in Deutschland diesen Service. Die Hilfe der Vereine ist jedoch begrenzt: Nicht beraten dürfen sie nach Angaben des Bundesverbands der Lohnsteuerhilfevereine, wenn man Gewinne aus einem Gewerbebetrieb oder aus einer selbstständigen Tätigkeit erzielt. Betreuen dürfen sie aber Mandanten mit Einkünften aus Vermietung und Verpachtung, sofern diese nicht mehr als 18.000 (Alleinstehende) oder 36.000 Euro (Verheiratete) pro Jahr betragen. Ein Lohnsteuerhilfeverein in der Nähe des eigenen Wohnsitzes lässt sich leicht über das Internet finden(öffnet im neuen Fenster) .

Was kostet die Hilfe der Vereine?

Die Unterstützung bei der Steuererklärung ist durch den Mitgliedsbeitrag abgegolten. Die meisten Vereine haben einen gestaffelten Jahresbeitrag, der je nach Einkommen in der Regel zwischen 50 und 400 Euro liegt. Hinzu kommt eine einmalige Aufnahmegebühr von zehn oder 15 Euro. Die Vereine sind also meist deutlich günstiger als ein Steuerberater.


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