Stephen King: Andy Muschietti plant Supercut der Es-Filme

Nach dem Start der HBO-Max-Serie Es: Welcome to Derry denkt Regisseur Andy Muschietti laut einem Bericht der US-amerikanischen Entertainment-Website Collider(öffnet im neuen Fenster) über ein weiteres Projekt aus dem Es-Universum nach: einen Supercut, der die beiden Kinofilme Es (2017) und Es: Kapitel Zwei (2019) zu einem zusammenhängenden Werk verbindet. Das bestätigte Muschietti nun in einem spanischsprachigen Interview(öffnet im neuen Fenster) , das von mehreren Film- und Entertainmentseiten aufgegriffen wurde.
Eine durchgehende Erzählung
Wie der argentinische Regisseur erklärte, soll der Supercut die Lücke zwischen den beiden Filmen schließen und sie als eine durchgehende Erzählung präsentieren. Geplant sei eine neue Struktur, ergänzt durch zusätzliche Szenen. Einige davon müssten sogar noch neu gedreht werden. Ziel sei es, erzählerische Übergänge zu schaffen, die in den ursprünglichen Kinofassungen nur angedeutet wurden. Muschietti führte bei beiden Filmen Regie und prägte damit die moderne Kinoadaption von Stephen Kings Roman Es maßgeblich.
Unterstützung kommt dabei offenbar auch vom Autor selbst. Laut Barbara Muschietti, Produzentin und Schwester des Regisseurs, habe King bereits nach dem Stand des Supercuts gefragt. Eine formelle Freigabe gibt es zwar noch nicht, Kings Interesse gilt in der Branche jedoch als wichtiges Signal. Auch das Studio soll dem Projekt laut Muschietti grundsätzlich offen gegenüberstehen und eine Finanzierung prüfen.
Ein konkreter Zeitplan existiert bislang nicht. Als größtes Hindernis nennen die Muschiettis volle Terminkalender. Andy Muschietti arbeitet demnach derzeit an mehreren Großprojekten, darunter DC-Produktionen für Warner Bros. Dennoch sei das Interesse am Supercut vorhanden – nicht nur bei den Fans, sondern auch seitens der Industrie.
Wie der Supercut aussehen könnte
Inhaltlich würde ein Supercut wohl eine Laufzeit von deutlich über fünf Stunden haben, denn beide Filme zusammen kommen bereits auf mehr als fünf Stunden; zusätzliche Szenen würden das Werk weiter verlängern. Für Zuschauerinnen und Zuschauer böte sich damit eine geschlossene Version der Geschichte um Pennywise, den dämonischen Clown, der die Kleinstadt Derry heimsucht.