Stephen Elop: Wegen Samsung entschied sich Nokia gegen Android

Stephen Elop hat als früherer Nokia-Chef einige Fragen zu elementaren Entscheidungen des Unternehmens beantwortet. Erstmals nannte er Samsung klar als Grund dafür, dass sich Nokia gegen einen Wechsel zu Android entschied. Auch zum Aus von Symbian äußerte er sich.

Artikel veröffentlicht am ,
Nokia-Chef Stephen Elop
Nokia-Chef Stephen Elop (Bild: Josh Edelson/AFP/Getty Images)

Der frühere Nokia-Chef Stephen Elop erzählt in einem Interview, wie er vor drei Jahren die Zukunft vorhergesehen hat: Bevor Nokia sich Anfang 2011 dazu entschied, auf Microsofts Smartphone-Plattform Windows Phone zu wechseln, gab es bei Nokia die Idee, stattdessen Android-Smartphones zu bauen. Doch dazu kam es nicht, weil Elop bereits ahnte, dass Samsung schon bald zum unangefochtenen Marktführer bei Android-Smartphones werden würde.

Nokia wollte keinen Kollisionskurs mit Samsung

Laut Elop hätte sich Nokia "auf einen Kollisionskurs mit Samsung" begeben, wenn die Finnen auch Android-Smartphones gebaut hätten, erklärte der damalige Nokia-Chef in einer aktuellen Fragestunde. Bereits im Sommer 2013 hatte Elop angedeutet, dass Samsung der Grund dafür war, dass sich Nokia gegen Android als zentrale Smartphone-Plattform entschieden hat.

Noch im ersten Quartal 2011 lag Samsung im Smartphone-Segment auf dem Weltmarkt gerade mal auf dem vierten Platz. Erst im dritten Quartal 2011 errang Samsung die Marktführerschaft bei Smartphones und überholte Apple.

Andere Hersteller wurden an den Rand gedrängt

Elop rechtfertigt sich rückblickend, dass es für Nokia die richtige Entscheidung gewesen sei, sich Anfang 2011 für Windows Phone zu entscheiden. Dies zeige sich darin, dass nahezu alle anderen Hersteller aus dieser Zeit an den Rand gedrängt worden seien.

Mit der Nokia-X-Modellreihe wolle Nokia ganz bestimmte Marktbereiche abdecken. Dabei solle dies langfristig Nokia und der Lumia-Reihe zugutekommen. Die X-Modellreihe verwendet ein von Nokia stark verändertes Android. Im Test von Golem.de konnte das Nokia X allerdings nicht überzeugen, und es wird nicht klar, wie sich die Geräte preislich von günstigen Windows-Phone-Smartphones abheben sollen.

Symbian hatte keine Chance gegen das iPhone

Als Elop zur Abkehr von Symbian und Meego gefragt wurde, betonte er, dass damals schwere Entscheidungen hätten getroffen werden müssen. "Wir haben keine Möglichkeit gesehen, Symbian konkurrenzfähig zu machen, um es beispielsweise mit dem iPhone aufnehmen zu können, das drei Jahre vorher auf den Markt kam."

Die Anstrengungen für Meego kamen laut Elop zu spät, und es gab kein entsprechendes Portfolio an Geräten. Daher hätte Nokia diese schwere Entscheidung fällen müssen, um wieder wettbewerbsfähig zu werden.

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Planet 05. Mai 2014

Der hat natürlich ein Rudel Powerpoint-Profis im Hintergrund die ihm seine Pläne in...

x-beliebig 01. Mai 2014

und das ist jetzt vor kurzem erreicht worden. Den Rest seines Gelabers kann man sich...

User_x 30. Apr 2014

die tastatur war nicht das problem. eher die standbyzeit von knapp 6 tagen. so nen ego...

stuempel 30. Apr 2014

Das ist doch bei Android, von der Nexus-Reihe abgesehen, die absolute Regel! Und die...



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