Abo
  • Services:

Stephan Schambach: Salesforce kauft für 2,8 Milliarden US-Dollar Demandware

Salesforce hat die Gründung des Deutschen Stephan Schambach für 2,8 Milliarden US-Dollar gekauft. Mit dem Anbieter von E-Commerce-Shopsystemen in der Cloud - Demandware - arbeitet Salesforce schon lange erfolgreich zusammen. Es ist die bisher größte Übernahme von Salesforce.

Artikel veröffentlicht am ,
Salesforce-Chef Marc Benioff
Salesforce-Chef Marc Benioff (Bild: John Medina/Getty Images for New York Times)

Salesforce kauft für 2,8 Milliarden US-Dollar Demandware, die Firma des Intershop-Gründers Stephan Schambach. Das gaben die Partner bekannt. Demandware bietet E-Commerce-Shopsysteme in der Cloud. Salesforce ist Anbieter cloudbasierter Customer-Relationship-Management-(CRM-)Software.

Stellenmarkt
  1. DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Köln
  2. DAN Produkte GmbH, Raum Schleswig-Holstein, Niedersachen, Hamburg, Bremen (Home-Office)

Für Saleforce ist es die bisher größte Übernahme in der Firmengeschichte. Die Übernahme von Exacttarget im Juni 2013 kostete 2,5 Milliarden US-Dollar. Salesforce und Demandware arbeiten seit Jahren eng zusammen.

Der Kaufpreis liegt um 56 Prozent über dem Schlusskurs der Demandware-Aktie vom vergangenen Handelstag von 47,99 US-Dollar.

Im ersten Quartal erzielte Demandware einen Verlust von 11,7 Millionen US-Dollar. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurde ein Verlust von 5,2 Millionen US-Dollar erwirtschaftet. Der Umsatz wuchs um 33 Prozent auf 67,1 Millionen US-Dollar. Für das Gesamtjahr wird ein Verlust von rund 50 Millionen US-Dollar erwartet.

Microsoft wollte Salesforce kaufen

Demandware wurde im Jahr 2004 von dem in Erfurt geborenen Stephan Schambach gegründet, nachdem er ein Jahr zuvor den Vorstandsvorsitz bei Intershop aufgegeben hatte. Demandware ging im Jahr 2012 an die Börse und hat gegenwärtig rund 600 Beschäftigte. Schambach trägt bei Demandware nun den Titel Executive Chairman, Vorstandschef des Unternehmens aus Burlington im US-Bundesstaat Massachusetts ist Thomas Ebling.

Microsoft soll laut einem unbestätigten Medienbericht vom Mai 2015 versucht haben, Salesforce zu kaufen. Die Gespräche sind demnach aber am Preis gescheitert: Microsoft habe 55 Milliarden US-Dollar geboten - aber Salesforce-Chef und -Gründer Marc Benioff habe rund 70 Milliarden US-Dollar verlangt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 319,90€ (Bestpreis!)
  2. ab 23,60€
  3. (u. a. Akkuschrauber 25,99€, Schlagbohrmaschine 60,99€)

Solarix 02. Jun 2016

Bei 11 Mio Verlust im Quartal bei gerade mal 60-70 Mio Umsatz im Quartal hätte ich auch...


Folgen Sie uns
       


Demo gegen Uploadfilter in Berlin - Bericht

Impressionen von der Demonstration am 23. März 2019 gegen die Uploadfilter in Berlin.

Demo gegen Uploadfilter in Berlin - Bericht Video aufrufen
Energie: Warum Japan auf Wasserstoff setzt
Energie
Warum Japan auf Wasserstoff setzt

Saubere Luft und Unabhängigkeit von Ölimporten: Mit der Umstellung der Wirtschaft auf den Energieträger Wasserstoff will die japanische Regierung gleich zwei große politische Probleme lösen. Das Konzept erscheint attraktiv, hat aber auch entscheidende Nachteile.
Eine Analyse von Werner Pluta


    Leistungsschutzrecht: Das Lügen geht weiter
    Leistungsschutzrecht
    Das Lügen geht weiter

    Selbst nach der Abstimmung über die EU-Urheberrechtsreform gehen die "Lügen für das Leistungsschutzrecht" weiter. Auf dieser Basis darf die Regierung nicht final den Plänen zum Leistungsschutzrecht zustimmen.
    Eine Analyse von Friedhelm Greis

    1. Urheberrechtsreform Was das Internet nicht vergessen sollte
    2. Urheberrecht Uploadfilter und Leistungsschutzrecht endgültig beschlossen
    3. Urheberrecht Merkel bekräftigt Zustimmung zu Uploadfiltern

    Mobile-Games-Auslese: Rollenspiel-Frühling mit leichten Schusswechseln
    Mobile-Games-Auslese
    Rollenspiel-Frühling mit leichten Schusswechseln

    Action im Stil von Overwatch bietet Frag Pro Shooter, dazu kommt Retro-Arcade-Spaß mit Cure Hunters und eine gelungene Umsetzung des Brettspiels Die Burgen von Burgund: Neue Mobile Games sorgen für viel Abwechslung.
    Von Rainer Sigl

    1. Gaming Apple Arcade wird Spiele-Flatrate für iOS und MacOS
    2. Indiegames Stardew Valley kommt auf Android
    3. Mobile-Games-Auslese Die Evolution als Smartphone-Strategiespiel

      •  /