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Stellenabbau: Nintendo gibt Europazentrale Großostheim auf

Aus nach mehr als 20 Jahren: Nintendo verlagert seine Europazentrale von Großostheim nach Frankfurt. 130 Arbeitsplätze sollen wegfallen.

Artikel veröffentlicht am ,
Nintendos Europazentrale im fränkischen Großostheim
Nintendos Europazentrale im fränkischen Großostheim (Bild: Rudolf Stricker)

Der japanische Spielekonsolenhersteller Nintendo will seine Europazentrale im fränkischen Großostheim bei Aschaffenburg schließen und nach Frankfurt am Main verlagern. Das teilte Nintendo am Freitag nach Angaben regionaler Medien mit. In einer Mitteilung des Unternehmens hieß es dazu: "Leider hätten diese Maßnahmen für einige der Mitarbeiter in Großostheim direkte Konsequenzen, da rund 130 festangestellte Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren würden." Lokalpolitiker forderten einen Sozialplan für alle Mitarbeiter in Großostheim.

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Nintendo will mit diesem Schritt ermöglichen, "sich besser an einen sich sehr schnell wandelnden Markt anzupassen". Dazu zählten die Schließung des Lagers und des Bürostandortes Großostheim sowie das Outsourcing und die Neuorganisation weiterer Funktionsbereiche. "Die Entscheidung, diese Änderungsmaßnahmen in den Konsultationsprozess zu geben, wurde nicht leichtfertig getroffen", heißt es in der Mitteilung. Ihr lägen "umfassende Analysen und gewissenhafte Abwägungen zu Grunde".

300 Beschäftigte sollen nach Frankfurt wechseln

Nach Angaben der Aschaffenburger Tageszeitung Main-Echo kam das Aus für den Standort nicht überraschend. Nintendo habe zuvor schon eine Teilproduktion nach Hamburg ausgelagert. Der Konzern soll deutschlandweit rund 1.100 Beschäftige haben, in Großostheim sei die Rede von etwa 430 Teil- und Vollzeitkräften. Rund 300 Mitarbeitern werde wohl das Angebot gemacht, nach Frankfurt zu pendeln. Die Aktivitäten in der Nintendo-Lagerhalle sollen bereits im August enden, die Verwaltung im ersten Quartal 2015 wegziehen.

Das Aus des Standortes Großostheim sei von der Konzernzentrale in Japan vorgegeben worden, habe Großostheims Bürgermeister Herbert Jakob (CSU) unter Berufung auf ein Gespräch mit Europa-Chef Wolfgang Hartlaub berichtet. Die lokale Politik, darunter Landrat Ulrich Reuter (CSU), bat Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) um Unterstützung für die Sicherung des Standortes. Dem werden aber wenig Chancen eingeräumt.



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Garius 09. Jun 2014

Ach so...die Leier. Lass mich raten. Beides waren deine einzigen und letzten...

Garius 09. Jun 2014

Ganz im Gegenteil. Ernstzunehmende Firmen gab (seit Nintendo den Markt wieder gesund...

Garius 08. Jun 2014

Ziemlich wässrig as du da erzählst. Toll muss die Grafik ja nicht sein. Wenn die...

_2xs 08. Jun 2014

Ganz schön überheblich kleiner Bursche. So was wäre mir nie im Leben eingefallen. So...

Replay 08. Jun 2014

Nintendo hat die Server nicht selbst betrieben, sondern einen Dienstleister damit...


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