Stellenabbau bei Alphabet: Google-Konzern entlässt 12.000 Mitarbeiter

Alphabet entlässt rund 12.000 Angestellte und damit etwa 6 Prozent seiner gesamten Belegschaft. Das teilte das Unternehmen am 20. Januar mit, wie Reuters berichtet(öffnet im neuen Fenster) .
In einer Nachricht an seine Angestellten sprach CEO Sundar Pichai davon, dass der Google-Mutterkonzern personell angesichts anderer wirtschaftlicher Erwartungen schnell gewachsen sei. "Ich übernehme die volle Verantwortung für die Entscheidungen, die uns hierher geführt haben" , sagte Pichai.
Der Stellenabbau bei Alphabet soll Teams im gesamten Unternehmen und weltweit betreffen. Betroffene Angestellte seien bereits per E-Mail informiert worden.
Alphabet-CEO Sundar Pichai begann schon 2022 damit, seine Belegschaft auf Entlassungen vorzubereiten. Im Juli schrieb er in einem internen Memo, der Konzern müsse "unternehmerischer sein, mit größerer Dringlichkeit, schärferem Fokus und mehr Hunger arbeiten, als wir es an sonnigeren Tagen gezeigt haben" . Damals kündigte er an, das Einstellungstempo herunterzufahren .
Im Oktober folgte die Ankündigung von Kurskorrekturen , jedoch ohne konkret von Entlassungen zu sprechen. Man wolle aber alle Projekte überprüfen, "um sicherzugehen, dass wir die richtigen Pläne verfolgen" und Ressourcen richtig verteilt seien, so Pichai.
Entlassungswelle bei den großen Tech-Konzernen
Vor Alphabet kündigten bereits Meta, Amazon und Microsoft einen Stellenabbau im fünfstelligen Bereich an.
Meta entließ im November 2022 rund 13 Prozent seiner Angestellten , betroffen waren 11.000 Personen.
Amazon kündigte Ende 2022 einen weitreichenden Abbau von 10.000 Stellen an und weitete diesen Anfang 2023 sogar auf 18.000 Angestellte aus .
In dieser Woche vermeldete Microsoft, dass 10.000 Stellen gestrichen werden .
Apple ist damit der letzte der fünf großen US-Tech-Konzerne(öffnet im neuen Fenster) , der bisher noch keine Stellen im größeren Ausmaß abgebaut hat.



