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Stellaratoren:
Was ein Erfolg von Wendelstein für die Kernfusion bedeutet

Noch ist unklar, nach welchem Prinzip ein erster Kernfusionsreaktor funktioniert. Bis zu dessen Start wird es aber noch mehrere Jahrzehnte dauern.
/ Friedhelm Greis
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Der Forschungsreaktor Wendelstein 7-X in Greifswald (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
Der Forschungsreaktor Wendelstein 7-X in Greifswald Bild: Werner Pluta/Golem.de

Wenn es um die Frage geht, wie eine klimaneutrale Energieversorgung der Zukunft aussehen könnte, spielen Kernfusionsreaktoren weiterhin eine Rolle. Zwar gehen selbst optimistische Szenarien davon aus, dass solche Kraftwerke erst in der zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts tatsächlich Strom in Europa liefern könnten. Doch weiterhin wird mit hohem theoretischen und praktischen Aufwand an der Technik geforscht. Was bedeutet in diesem Zusammenhang die jüngste Meldung aus Greifswald , wonach das dort eingesetzte System Wendelstein 7-X ein sich selbst erhaltendes Fusionsfeuer erzeugen könnte?

Das Besondere am Greifswalder Forschungsreaktor Wendelstein 7-X ist der Einsatz sogenannter Stellaratoren(öffnet im neuen Fenster) . Diese sollen durch eine komplexe Magnetfeldgeometrie das für die Kernfusion erforderliche Plasma einschließen. Anders als beim sogenannten Tokamak-Prinzip(öffnet im neuen Fenster) ist dafür kein gepulster Strom erforderlich, sondern ein Dauerbetrieb möglich, bei dem das Plasma nicht ständig neu gezündet werden muss.

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