Stellar: Kostenlose Kryptowährung soll Kunden locken

Stellar(öffnet im neuen Fenster) heißt die neue Kryptowährung von Jeb McCaleb. Sie soll die zentrale Währungseinheit im Bezahldienst Stripe werden. Damit der Dienst populär wird, soll die Hälfte der 100 Milliarden Einheiten an diejenigen verteilt werden, die Stripe(öffnet im neuen Fenster) nutzen wollen. Mining durch Dritte ist nicht vorgesehen, alle Stellars werden von Stripe zur Verfügung gestellt. Weitere 5 Prozent der Stellars sollen an die Gründer und 20 Prozent an Besitzer der Kryptowährungen Ripple und Bitcoin gehen. Die verbleibenden 25 Prozent werden an gemeinnützige Organisationen mit Verbindung zu Kryptowährungen verteilt. Der Handelswert von Stellar wird, wie bei anderen Kryptowährungen auch, davon abhängig sein, wie viele Menschen sie benutzen.
Mit der Aktion will die Gruppe um Jeb McCaleb dem neuen digitalen Bezahldienst Stripe offenbar einen Anfangsschub geben. Stripe soll die Überweisung von herkömmlichen und digitalen Währungen vereinfachen. Die Infrastruktur Stripes soll auf Bitcoins P2P-Network basieren, sämtliche Komponenten werden als Open Source freigegeben(öffnet im neuen Fenster) . Entwickler werden bereits eingeladen, an der Infrastruktur mitzuarbeiten.
Transfer- und Handelsplattform
Neben einem dezentralen Bezahldienst, der Transfers in traditionellen Währungen sowie in Kryptowährungen wie Bitcoin erlaubt, soll Stripe auch eine Handelsplattform für Währungen werden. Kunden sollen beispielsweise US-Dollar anbieten und an andere meistbietenden Kunden verkaufen können. Außerdem sollen Kunden Geld bei Stripe hinterlegen und die Bezahlung etwa erst bei Erhalt einer Ware in Auftrag geben können.
Mit seiner Unterstützung für lokale Währungen will Stripe die Verwendungen von Kryptowährungen für die breite Masse zugänglich machen. Stripe stellt dafür eigene APIs zur Verfügung, an denen sich auch Banken oder andere Finanzinstitutionen in das Stripe-Netzwerk einhängen können. Daneben bietet Stripe Clientsoftware für Anwender an(öffnet im neuen Fenster) .



