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Stellantis: Fiat plant elektrisches Panda-SUV

Fiat will mehrere günstige Elektroautos auf den Markt bringen - voraussichtlich unter einem bekannten Namen.
/ Werner Pluta
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Konzept Fiat Centoventi: Fokus auf Autos zwischen 3,7 und 4,3 Metern Länge (Bild: Fiat)
Konzept Fiat Centoventi: Fokus auf Autos zwischen 3,7 und 4,3 Metern Länge Bild: Fiat

Ein neuer Elektro-Fiat: Fiat plant, in den kommenden fünf Jahren eine Reihe von erschwinglichen Elektrofahrzeugen auf den Markt zu bringen. Darunter wird auch eine Version des Panda als kleines Sports Utility Vehicle (SUV) sein.

Fiat wolle seine Produktpalette aufteilen, sagte Olivier Francois der britischen Autozeitschrift Auto Express(öffnet im neuen Fenster) : So werde der elektrische Fiat 500 die auf Chic getrimmte Modelllinie bilden. Hinzu komme eine zweite, die Zweckmäßigkeit statt Stil in den Vordergrund stelle.

Neuer Name oder bekannte Marke?

Diese wird voraussichtlich die Bezeichnung Panda tragen. Er habe die Möglichkeit, einen neuen Namen zu erfinden oder auf einen bekannten Namen aus der Vergangenheit zurückzugreifen, sagte Francois. "Ich tendiere eher zur zweiten Variante, denn wir haben diese positive Vorlage mit vielen zufriedenen Kunden."

Geplant sind demnach ein robustes, kastenförmiges Stadtauto, vergleichbar der ersten Generation des Panda, sowie ein kleines SUV. Weitere Modelle sollen in den kommenden fünf Jahren folgen.

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Wie beim Original aus den 1980er Jahren soll auch bei Elektro-Panda der Fokus auf einer günstigen Produktion und niedrigem Preis liegen. Diese Modellreihe wird auf dem prämierten Centoventi-Konzept(öffnet im neuen Fenster) basieren, das Fiat 2019 vorgestellt hatte.

Fiat wolle sich auf Kleinwagen mit hohen Verkaufszahlen konzentrieren, sagte Francois. Seine Idee sei es, sich auf Autos zwischen 3,7 und 4,3 Metern Länge zu konzentrieren. Er sehe Fiat im Bereich der Kleinstwagen ( A-Segment) und Kleinwagen (B-Segment) sowie der SUVs im B-Segment.

Ein kleines SUV will Fiat noch in diesem Jahr vorstellen. Es soll als Verbrenner und als Elektroauto erhältlich sein; beide Varianten basieren voraussichtlich auf der CMP- beziehungsweise der e-CMP-Plattform, die noch von PSA vor der Fusion mit Fiat Chrysler entwickelt wurde. Das Fahrzeug soll ab 2023 in der Fiat-Fabrik Polen gebaut werden.


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