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Steerable Line Array: THX macht das ganze Heimkino zum Sweet Spot

THX arbeitet an einer neuen Lautsprecher-Phalanx, dem Steerable Line Array. Es soll - anders als einfachere Soundbars - bis zu acht Zuschauern im Wohnzimmer ein fast perfektes Hörerlebnis liefern.

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THQs Steerable Line Array nimmt Formen an.
THQs Steerable Line Array nimmt Formen an. (Bild: THQ)

THX will mit dem Steerable Line Array allen Zuschauern im Heimkino ein besonderes Hörerlebnis bieten. Das auf Audiotechnik spezialisierte Unternehmen hat die Technik dahinter bereits im Januar 2011 erstmals auf der CES erwähnt, sie ermögliche es, Ton wie mit einer Taschenlampe recht genau auszurichten - nun gibt es Neues zu dem Projekt. Bis zu acht Sweet Spots, so wird die beste Hörposition genannt, werden dabei geboten. Wie bei weniger komplexen Soundbars allerdings ohne echte Rück- oder Seitenlautsprecher.

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Eine automatische Erkennung der Zuschauer mittels Infrarotkamera soll es erst mit einer späteren Hardwareversion geben. Stattdessen müssen die bis zu acht idealen Hörpositionen noch teils manuell festgestellt werden. Dazu gibt es eine Smartphone-App, mit der sich ein Plan des Wohnzimmers und der verschiedenen Sitzpositionen errechnen lässt. Ein zeitaufwendiges separates Einpegeln pro Sitzplatz kann damit entfallen.

Etwa 180 cm breit und 42 cm hoch wird das Steerable Line Array entweder in einem passend gefertigten TV-Möbel oder in der Wand versteckt. Es beherbergt 92 Lautsprechertreiber, die Schall durch eine schmale Öffnung pressen, um einen stärkeren und gerichteten Klang zu erzeugen. Es gibt zwei Reihen aus jeweils 30 Tief- und Mitteltönern, dazwischen sitzen 32 Hochtöner.

Um genügend Druck zu erzeugen, hat THX eine neue Art von Verstärker gebaut. Jeder der 92 Lautsprecher wird von einem eigenen 100-Watt-Verstärker angetrieben, der nur dann eingeschaltet wird, wenn der Lautsprecher auch benötigt wird und ansonsten bei Inaktivität kaum Energie verbraucht. Auf ein aufwendiges und klobiges Kühlsystem soll deswegen verzichtet werden können.

In THX' High-End-Soundbar analysiert ein Dual-Core-DSP die wiederzugebenden Tonsignale und aktiviert nur die gerade für aktive Hörpositionen benötigten Lautsprecher.

Das Steerable Line Array soll laut Popular Science über Heimkinoinstallateure vertrieben werden. Später könnte die Technik auch an andere Hersteller lizenziert und in deren Fernseher und Audiosysteme integriert werden. Ein Preis stehe noch nicht fest.



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lobschter 17. Mär 2012

Wer Ahnung von Physik und Akustik hat und weiß wie Beam Steering funktioniert, weiß auch...


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