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Steamworks 1.44: Valve öffnet sein Netzwerk-Backbone für Entwickler

Valves eigenes Netzwerk leitet Spieletraffic an Gameserver sowie zu den Spielern und schützt beide Enden vor DoS-Angriffen. Das Unternehmen verspricht auch bessere Latenzzeiten. Mit Steamworks 1.44 können Entwickler diese Infrastruktur nutzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Valves Netzwerk umspannt 30 Standorte.
Valves Netzwerk umspannt 30 Standorte. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Valve öffnet sein internationales Netzwerk mit der neuen Version 1.44 der Steamworks API. Kunden können die Infrastruktur nutzen, um ihre Spieleserver und den dazugehörigen Traffic darüber zu leiten. Das bringe vielen Spielern eine geringere Latenz ein. Außerdem integriert Valve einen DoS-Schutz, der Quell- und Zielinformationen anonymisiert. Das ist auch der ursprüngliche Gedanke dahinter, den das Unternehmen auf der Game Developers Conference 2018 in einem Vortrag vorstellte.

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Um das personalisierte Routing über Valves Infrastruktur zu ermöglichen, kooperiert das Unternehmen mit mehr als 2.500 Internetprovidern weltweit. Darüber geleitete Pakete werden unterschiedlich priorisiert, so dass etwa latenzrelevante Spielinhalte den Vorrang gegenüber Inhaltsdownloads per HTTP haben. Das Netzwerk umfasst wohl etwa 30 Knoten, die über Australien, Asien, Europa, Nordamerika und Südamerika verteilt sind. Unter den analysierten Knoten befindet sich kein einziger in Deutschland. Möglicherweise sind die hohen Datenschutzanforderungen für die Auswertung ein Problem oder der Latenzunterschied ist einfach zu gering.

Open Source und Verschlüsselung

"43 Prozent unserer Spieler sahen eine Verbesserung ihrer Ping-Zeit", schreibt Valve in der Ankündigung. Allerdings fängt das Intervall dieser Verbesserung bereits bei einer Millisekunde an. 25 Prozent der untersuchten Spieler haben demnach eine bessere Latenz von 10 ms oder mehr, 10 Prozent 40 ms oder mehr. Untersucht wurden Valves eigene Titel Dota 2 und CS: GO.

Über Valves Backbone kann zusätzlich verschlüsselter Inhalt per AES-GCM-256 übertragen werden. Die SteamworksAPI stellt Funktionen bereit, mit denen etwa Spieler mit Kontonamen und Passwort authentifiziert werden. Das ist besonders wichtig, wenn ein Spiel über einen Ingame-Shop oder an den Steam Community Market angebunden ist - also wenn es um den Handel mit echtem Geld geht. Valve stellt die quelloffene Bibliothek auf Github zur Verfügung. Sie basiert auf der Programmiersprache C++ mit einer Schnittstelle zu C.

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Hotohori 18. Mär 2019

Als ob die Spieler sicher darum Gedanken machen würden wie viel Geld ein Entwickler am...

DeathMD 18. Mär 2019

#fuckepic


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