SteamVR 2.0: Valve verkauft neue Linsen

Mehr Trackingfläche, Linsen mit einem größeren Blickwinkel: Valve bereitet den Sprung auf die zweite Version von SteamVR vor. Interessant ist das vor allem für professionelle Anwender und Entwickler.

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Die erste Version des mit THC entwickelten VR-Headsets Vive
Die erste Version des mit THC entwickelten VR-Headsets Vive (Bild: Valve)

Valve kündigt neue Linsen für Virtual-Reality-Headsets an, die einen Blickwinkel von 85 bis 120 Grad bieten - die bisher verfügbaren Optiksysteme bieten 100 bis 110 Grad. Die überarbeiteten Linsen sollen mit OLED- und LED-Displays funktionieren und auch für mehr Schärfe und weniger Streulicht sorgen. Die Linsen will Valve an Dritthersteller verkaufen, die damit eigene VR-Headsets herstellen möchten. Sie können unter anderen die Linsen kaufen, müssen aber auch entsprechende Stückzahlen abnehmen. Außerdem sollen sie Zugriff auf das Referenzdesign eines neuen Trackingmoduls namens "Watchman" bekommen, das Valve nun ebenfalls angekündigt hat - über das sonst aber nichts weiter bekannt ist.

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Diese Neuigkeiten hat Valve in seinem Blog bekanntgegeben sowie per Pressemitteilung an Medien wie Golem.de verschickt. Was die Firma genau vorhat, ist aber nicht so richtig abzuschätzen. Offensichtlich will sich Valve mit seinen Angeboten noch stärker als Zulieferer für andere Firmen positionieren. Ob das eine Einschränkung im Direktgeschäft mit Endkunden bedeutet ist - unklar.

Mit der nächsten Version seines Virtual-Reality-Ökosystems will Valve unter anderem eine größere Trackingfläche unterstützen. SteamVR Tracking 2.0 soll Anwender künftig in die Lage versetzen, einen Raum mit den Ausmaßen von ungefähr 10 x 10 Metern als VR-Umgebung einzurichten. Mit der aktuellen Hardware ist das lediglich mit einer Fläche von rund 3,5 x 3,5 Metern möglich - dann stoßen die Nutzer an eingeblendete Gitterlinien, damit sie das Gebiet nicht verlassen (oder sich an Wänden oder Möbeln verletzen).

Um SteamVR 2.0 nutzen zu können, benötigen Anwender nicht nur die nächste Generation der Basisstationen, sondern auch sonst neue Hardware. Eine zweite Version seines Headsets Vive hat Valve noch nicht vorgestellt. Für die größere Trackingfläche benötigen Nutzer neue Basisstationen. Details wurden im Sommer 2017 präsentiert. Nach den neuen Informationen von Valve soll es die Module ab Anfang 2018 geben.

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Anfangs werden allerdings nur zwei gleichzeitig unterstützt - womit weiterhin nur eine Fläche von etwas mehr als 10 Quadratmetern als VR-Raum erfasst werden kann. Etwas später im Frühjahr 2018 sollen per Softwareupdate dann auch vier Basisstationen verwendet werden können, mit denen dann rund 100 Quadratmeter genutzt werden können.

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