Steam: Valve will weniger Anteil von größeren Spieletiteln haben

Erst 30 Prozent, dann immer weniger. Künftig möchte Valve nicht mehr permanent fast ein Drittel aller Einnahmen für Steam-Verkäufe haben. Das soll große Entwicklerstudios auf der Plattform halten. Kleinere Teams haben davon nicht viel.

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Valve will weniger an Spieleeinnahmen beteiligt werden.
Valve will weniger an Spieleeinnahmen beteiligt werden. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Valve ändert einiges an den Einnahmeanteilen, die das Unternehmen von Spieleentwicklern dafür verlangt, dass sie ihre Titel auf der Spieleplattform Steam verkaufen. Künftig wird es drei Abstufungen geben: 30 Prozent, 25 Prozent und 20 Prozent aller Einkünfte gehen an Valve, gemessen an den Gesamterlösen. Bisher hatte Valve unabhängig davon immer 30 Prozent aller Einnahmen von Spieleentwicklern verlangt.

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Sobald sich eine Software oder ein Spiel für mehr als 10 Millionen US-Dollar verkauft, teilt sich der Anteil zwischen Entwickler und Valve auf 75 zu 25 Prozent auf. Erst ab Einkünften von mehr als 50 Millionen US-Dollar verändert sich der Anteil auf 80 Prozent für den Entwickler und 20 Prozent für Valve. Einnahmen definiert das Unternehmen als Spielepakete, Zusatzinhalte, Ingame-Käufe und sogar Einnahmen auf dem Community Market, auf dem meist kosmetische Gegenstände wie Skins und Sticker verkauft werden.

Ein großes Netzwerk wie Steam hat mehrere Vorteile

Dass Valve einen ziemlich hohen Anteil für sich beansprucht, begründet das Unternehmen damit, dass ein großes Netzwerk wie Steam mehrere Vorteile habe, von denen alle Beteiligten profitierten und auch dazu beitrügen. Tatsächlich gehört die Spieleplattform zu den führenden Anlaufstellen für diverse PC- Mac- und Linux-Spiele. Entwickler erreichen ihre Kunden dort sehr gut. Unternehmen wie Apple, Google und Microsoft nutzen einen ähnlichen Ansatz, indem sie mit ihren App-Stores für mobile Geräte eine zentrale Datenbank für Software anbieten.

Sicherlich sind die Änderungen eine gute Strategie, um größere Projekte auf Steam zu behalten. Da hohe Einnahmen oft mit einem hohen Bekanntheitsgrad einhergehen, wäre es nämlich für Entwickler auch eine Option, ihren bekannten Titel selbst anzubieten, auf die Plattform zu verzichten und viel Geld zu sparen. Eine Verringerung des Anteils könnte da gegensteuern. Kleinen Indie-Entwicklern bringt das nicht viel. Und viel Geld kann Valve auch anderswo verdienen, wie Golem.de feststellt.

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Garius 04. Dez 2018

Allerdings keines wie im klassischen Sinne. Du bezahlst Valve ja keinen monatlichen...

Aluz 03. Dez 2018

Da stellt sich mir gleich die Frage auf, liegt das vielleicht eher an deinem ISP? Denn...

horotab 03. Dez 2018

Dass Steam ein paar Prozent draufschlägt, wenn man Skins handelt ist ja bekannt, aber...

rldml 03. Dez 2018

Das stimmt so nicht. Ich habe Anno 2205 auf Steam gekauft, anschließend in mein UPlay...

rldml 03. Dez 2018

Was hier einigen auch noch nicht ganz klar zu sein scheint: Du kannst bei Gog auch die...


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