Abo
  • Services:

Steam: Valve und Intel arbeiten zusammen an Linux-Grafiktreibern

Damit die Portierung von Left 4 Dead 2 auf Ubuntu möglichst gut gelingt, arbeiten die Linux-Teams von Valve und Intel zusammen an den Grafiktreibern. Ein erster Mesa-Patch wurde bereits veröffentlicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Der Steam-Client wird für Linux entwickelt.
Der Steam-Client wird für Linux entwickelt. (Bild: Larry Ewing/Valve)

Das Valve Linux Team arbeitet nun auch mit den Entwicklern von Linux-Grafiktreibern zusammen, damit die Portierung von Left 4 Dead 2 auf Ubuntu möglichst gut gelingt. Der Intel-Angestellte Ian Romannick schreibt dazu in seinem Blog, dass die beiden Teams sich trafen, um Fehler zu finden und zu beheben.

Gegenseitige Hilfe

Stellenmarkt
  1. Bundeskriminalamt, Meckenheim
  2. Dürr Systems AG, Bietigheim-Bissingen

So entdeckte das Intel-Team etwa Fehler in der Grafik-Engine bei der Vertex-Buffer-Verwaltung, die Unabhängig vom eingesetzten Treiber oder der GPU sind. Andererseits brauche auch der von Intel entwickelte Treiber viele Verbesserungen. Dieser erzeuge teils zu viel CPU-Last, schreibt Romannick.

Valve gewährte den Intel-Entwicklern auch Zugang zum Quellcode von Left 4 Dead 2. Dadurch sei das Verhalten der Treiber und des Spiels in verschiedenen Situationen viel leichter zu diagnostizieren.

Freie Treiber helfen Valve

Doch auch den Valve-Entwicklern helfe es sehr, dass sie den Quellcode der Grafiktreiber einsehen könnten. Romannick schreibt: "Ein paar Mal fühlte es sich so an, als ob sie uns davon überzeugen wollten, Open-Source-Treiber seien eine gute Idee." Das allgemeine Problem mit proprietären Treibern für Valve sei, dass sie Versuchsspiele mit einer Blackbox machen müssten, schreibt Romannick.

Einen ersten Patch für die Mesa-Grafikbibliothek haben die Intel-Entwickler bereits veröffentlicht. Außerdem sollen bald Wünsche des Valve-Teams bezüglich einiger OpenGL-Funktionen im Treiber umgesetzt werden.

Valve arbeitet derzeit daran, Steam und das Actionspiel Left 4 Dead 2 zunächst für Ubuntu und später auch für andere Linux-Distributionen umzusetzen. Bislang müssen Linux-Nutzer die Spiele mit Hilfe des Windows-API-Nachbaus Wine oder der kommerziellen Wine-Variante Crossover installieren. Wine unterstützt die Installation von Steam bereits seit geraumer Zeit, viele Spiele sind in der entsprechenden Datenbank als funktionstüchtig vermerkt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a. WD Elements 4 TB für 99€ und SanDisk Ultra 64-GB-micro-SDXC für 17€ - Angebote...
  2. für 249€ + 5,99€ Versand
  3. 79,90€ + 5,99€ Versand (Vergleichspreis ca. 126€)
  4. 99€

Thaodan 03. Aug 2012

Nein, habe ich auch nie gesagt.

SSD 01. Aug 2012

mag sein, aber ältere Spiele funktionieren wunderbar bei einer hd 4000er http...

clulfdp 22. Jul 2012

Mehr davon !

Anonymer Nutzer 21. Jul 2012

Für Mac gibts ja auch steam, das Angebot ist leider nach wie vor dürftig...

yudothat 21. Jul 2012

Das wäre theoretisch die Chance AMD Trinity weiterzubringen in dem sie eine neue...


Folgen Sie uns
       


Golem.de bastelt, spielt und entdeckt Nintendo Labo

Nintendo Labo soll mehr sein als eine neue Videospielmarke. Auf dem Anspiel-Event in Hamburg haben wir gebastelt, gespielt und die Funktionsweise von Karton-Klavier bis Robo-Rucksack erkundet.

Golem.de bastelt, spielt und entdeckt Nintendo Labo Video aufrufen
HTC Vive Pro im Test: Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf
HTC Vive Pro im Test
Das beste VR-Headset ist nicht der beste Kauf

Höhere Auflösung, integrierter Kopfhörer und ein sehr bequemer Kopfbügel: Das HTC Vive Pro macht alles besser und gilt für uns als das beste VR-Headset, das wir bisher ausprobiert haben. Allerdings ist der Preis dafür so hoch, dass kaufen meist keine clevere Entscheidung ist.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. VR-Headset HTCs Vive Pro kostet 880 Euro
  2. HTC Vive Pro ausprobiert VR-Headset hat mehr Pixel und Komfort
  3. Vive Focus HTC stellt autarkes VR-Headset vor

Datenverkauf bei Kommunen: Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen
Datenverkauf bei Kommunen
Öffentliche Daten nicht verhökern, sondern sinnvoll nutzen

Der Städte- und Gemeindebund hat vorgeschlagen, Kommunen sollten ihre Daten verkaufen. Wie man es auch dreht und wendet: Es bleibt eine schlechte Idee.
Ein IMHO von Michael Peters und Walter Palmetshofer

  1. Gerichtsurteil Kein Recht auf anonyme IFG-Anfrage in Rheinland-Pfalz
  2. CDLA Linux Foundation veröffentlicht Open-Data-Lizenzen
  3. Deutscher Wetterdienst Wetterdaten sind jetzt Open Data

Oracle vs. Google: Dieses Urteil darf nicht bleiben
Oracle vs. Google
Dieses Urteil darf nicht bleiben

Im Fall Oracle gegen Google fällt ein eigentlich nicht zuständiges Gericht ein für die IT-Industrie eventuell katastrophales Urteil. Denn es kann zu Urhebertrollen, Innovationsblockaden und noch mehr Milliardenklagen führen. Einzige Auswege: der Supreme Court oder Open Source.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Oracle gegen Google Java-Nutzung in Android kein Fair Use

    •  /