Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Valve Steam Machine – Verfügbarkeit und Fazit

Valve verkauft die Steam Machine seit Ende Juni über die eigene Webseite. Interessenten müssen sich aktuell aber noch immer auf eine Warteliste setzen lassen. Dazu braucht es einen Steam-Account, der zudem nicht negativ aufgefallen sein darf. Damit will Valve den knappen Lagerbestand an besonders interessierte Kunden weiterverkaufen und zusätzlich Scalping und den Weiterverkauf der Geräte unterbinden.

Die Grundversion der Steam Machine mit 512-GByte-SSD kostet 1.040 Euro. Allerdings gibt es einen Steam Controller für nur 70 Euro Aufpreis. Wir würden zu diesem Gerät raten, da der Controller allein 100 Euro kostet und dieser die Nutzererfahrung mit der Konsole merklich verbessert. Alternativ kann ein anderer, mit Steam kompatibler Spielecontroller genutzt werden.

Für 1.360 Euro gibt es eine 2-TByte-SSD und zwei zusätzliche Face Plates mit Holzoptik und rotem Stoffüberzug. Alle Steam-Machines kommen mit 16 GByte RAM, der sich später auch wie die SSD austauschen oder erweitern lässt.

Fazit

Wenn es um die reine Spieleleistung geht, ist die Steam Machine für den Preis von über 1.000 Euro erst einmal nicht das attraktivste Angebot. Valves SteamOS-Gerät rendert alle modernen AAA-Titel und die vielen tausend Indie-Spiele auf Steam und Co. zufriedenstellend, wenn wir auf natives 4K verzichten können.

Attraktiv wird die Steam Machine ab dem Zeitpunkt, an dem wir uns die laufenden Kosten und die Flexibilität anschauen. PC-Spiele sind meist günstiger als ihre Pendants auf Playstation und Xbox. Außerdem bezahlen wir nicht unbedingt Geld, um im Mehrspieler zocken zu können.

Während vor allem Sony durch Exklusivtitel wie das kommende GTA 6 sicher sehr attraktiv ist, können wir auf der Steam Machine auch typische PC-Titel spielen, Simulationen, RTS, Rundenstrategie oder Shooter wie Counter-Strike. Dazu kommt der bei vielen Konsolen fehlende und mangelhafte Mod-Support.

Die Steam Machine bietet all das und kann gleichzeitig als Multimedia-Center, als Fileserver, Streaming-Server oder einfach nur Websurf-Box am Fernseher betrieben werden. Alternativ können wir darauf auch im lässigen Couch-Office arbeiten – inklusive genug USB-Ports und Support für mehrere Displays.

Wir können uns für das Geld auch einen leistungsfähigeren Desktop-Computer zusammenbauen. Aber nur Valves Produkt bietet all diese Funktionen in einem kompakten und unauffälligen Gehäuse, das zudem sehr leise und energiesparend läuft.

Diese Flexibilität in Verbindung mit Kompaktheit machen die Steam Machine zu einem guten Deal, der die Playstation 5 und Xbox Series X vor allem auf lange Sicht schlecht aussehen lässt. Und wer weiß, vielleicht bietet Valve eine Steam Machine 2 ja dann wieder zu besseren Konditionen an.

Wir öffnen unsere neue Community jetzt schon im Beta-Status für dich. Möchtest du in konstruktiver und respektvoller Atmosphäre mit anderen IT-Experten über deine Themen sprechen? Sei dabei und melde dich an: https://community.golem.de/invites/fpGj4bve9x


Relevante Themen