Kaufen wir uns eine Steam Machine, können wir auf den allergrößten Teil der auf Steam befindlichen Games zugreifen. Dank Proton funktionieren selbst nischige Indiespiele überraschend gut. Playstation 5 und Xbox Series X bieten vor allem im Bereich der Indie-Titel und im Bereich des mittleren Preissegments weniger Auswahl. Steam ist eben weiterhin die größte Verkaufsplattform für Videospiele. Über Umwege lassen sich auch Nicht-Steam-Spiele auf dem System zocken.
Dafür haben wir gerade beim Kauf einer Playstation 5 den Zugriff auf Exklusivspiele, die es nur für Sonys Konsole gibt. Solche Titel kommen meist erst Jahre später auch für Desktop-PCs heraus, Steam Machine eingeschlossen. So wird etwa auch das kommende und heiß erwartete GTA 6 erst einmal nur für Konsolen angeboten.
Auf der anderen Seite bietet die PC-Plattform Zugriff auf Games, die nie für Konsolen gedacht waren. Das sind vor allem Rundenstrategiespiele (Heroes of Might and Magic: Olden Era, Battletech) oder RTS (Warcraft 3, Starcraft 2, Total War). Auch ist die Modding-Community auf PC und Steam Machine durch geringere Hürden und mehr Möglichkeiten stärker ausgeprägt. Hier kommt es darauf an, welche Art von Games wir lieber spielen möchten.
Auf Dauer sind PC-Spiele günstiger
In Sachen Preis sparen wir bei jedem AAA-Spiel, das wir über Steam kaufen, häufig 10 bis 20 Euro ab Release. Solche Games werden häufig ab 60 Euro verkauft, während Playstation- und Xbox-Kunden für den gleichen Titel meist 70 oder 80 Euro zahlen.
Bild 1/30: Die Steam Machine ist modular aufgebaut. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 2/30: Der Kühler nimmt einen großen Teil des Platzes weg. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 3/30: Austauschbare SSD an der Unterseite (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 4/30: Der Micro-SD-Kartenleser (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 5/30: Platinen werden mit Flachbandkabeln verbunden. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 6/30: Die Steam Machine nutzt ausschließlich gleichgroße Torx-Schrauben. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 7/30: Heatpipe mit Kupfer (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 8/30: Der Lüfter verwendet einen Standard-CPU-Fan-Header. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 9/30: Ingesamt vier Antennen sind in der Konsole verbaut: zwei für WLAN, eine für Bluetooth und eine für Steam-Controller. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 10/30: Die Rück-I/O ist abbaubar. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 11/30: Das Netzteil ist im Gehäuse integriert. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 12/30: Zwei USB-A-Ports an der Front (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 13/30: Der Lüfter nimmt viel Platz ein. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 14/30: Die 2-TByte-Version kommt mit drei Face-Plates zum austauschen. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 15/30: Der Steam Controller hat parallele Analog-Sticks. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 16/30: Das Layout ist eine Mischung aus Dualsense und Xbox Wireless Controller. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 17/30: Prominente Trackpads (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 18/30: Aufgeladen wird der Controller per USB ... (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 19/30: ... oder auf der Rückseite mit dem Ladepuck. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 20/30: Der Puck ist gleichzeitig auch ein Empfänger. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 21/30: Die Steam Machine lässt sich an A/V-Systeme anschließen. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 22/30: Steam Machine (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 23/30: Steam Machine (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 24/30: Steam Machine (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 25/30: Frontanschlüsse (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 26/30: Rückseite der Steam Machine (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 27/30: Ansicht mit entfernten Face-Plate (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 28/30: Die Face-Plates sind dekorativ. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 29/30: Bildraten der Steam Machine in verschiedenen Spielen in FPS (Bild. Oliver Nickel/Golem)
Bild 30/30: Steam Machine oder Playstation? Pro und Contra (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Zusätzlich dazu werden auf Steam in regelmäßigen Abständen mehr oder weniger große Sales abgehalten. Hier werden große und kleine Spiele teilweise deutlich reduziert angeboten. Dazu kommen diverse Gamification-Elemente wie Sammelkarten, kaufbare Emojis und mehr. Auch hier kommt es darauf an, welche Art von Spiel wir mögen.
Denn Sony und Microsoft bieten auf ihren jeweiligen Plattformen ebenfalls reduzierte Angebote an. Im Playstation-Store ist etwa permanent irgendein Sale im Gange. Aufgrund der höheren Einstiegspreise fallen die Preise trotzdem subjektiv betrachtet ebenfalls höher aus.
Online-Multiplayer kostenlos
Die größten Einsparungen machen wir aber nicht unbedingt bei Spielekäufen, sondern ab dem Zeitpunkt, an dem wir Games auch online spielen wollen. Playstation und Xbox benötigen für Onlinezugänge jeweils ein passendes Abo. Playstation Plus kostet 10 Euro monatlich oder 72 Euro im Jahr. Der Xbox Game Pass kostet (inklusive 50 herunterladbaren Spielen) 9 Euro im Monat. Onlineserver für die Steam Machine sind in den allermeisten Fällen kostenlos nutzbar.
Bild 1/30: Die Steam Machine ist modular aufgebaut. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 2/30: Der Kühler nimmt einen großen Teil des Platzes weg. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 3/30: Austauschbare SSD an der Unterseite (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 4/30: Der Micro-SD-Kartenleser (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 5/30: Platinen werden mit Flachbandkabeln verbunden. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 6/30: Die Steam Machine nutzt ausschließlich gleichgroße Torx-Schrauben. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 7/30: Heatpipe mit Kupfer (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 8/30: Der Lüfter verwendet einen Standard-CPU-Fan-Header. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 9/30: Ingesamt vier Antennen sind in der Konsole verbaut: zwei für WLAN, eine für Bluetooth und eine für Steam-Controller. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 10/30: Die Rück-I/O ist abbaubar. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 11/30: Das Netzteil ist im Gehäuse integriert. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 12/30: Zwei USB-A-Ports an der Front (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 13/30: Der Lüfter nimmt viel Platz ein. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 14/30: Die 2-TByte-Version kommt mit drei Face-Plates zum austauschen. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 15/30: Der Steam Controller hat parallele Analog-Sticks. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 16/30: Das Layout ist eine Mischung aus Dualsense und Xbox Wireless Controller. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 17/30: Prominente Trackpads (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 18/30: Aufgeladen wird der Controller per USB ... (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 19/30: ... oder auf der Rückseite mit dem Ladepuck. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 20/30: Der Puck ist gleichzeitig auch ein Empfänger. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 21/30: Die Steam Machine lässt sich an A/V-Systeme anschließen. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 22/30: Steam Machine (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 23/30: Steam Machine (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 24/30: Steam Machine (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 25/30: Frontanschlüsse (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 26/30: Rückseite der Steam Machine (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 27/30: Ansicht mit entfernten Face-Plate (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 28/30: Die Face-Plates sind dekorativ. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 29/30: Bildraten der Steam Machine in verschiedenen Spielen in FPS (Bild. Oliver Nickel/Golem)
Bild 30/30: Steam Machine oder Playstation? Pro und Contra (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Auf eine Nutzungsdauer von mehreren Jahren betrachtet, dürfte sich eine Steam Machine am Ende doch als das günstigere Produkt herausstellen. Mehr als 400 Euro im Voraus zu bezahlen, ist aber sicher nicht für jede Person machbar.
Alles in allem betrachtet: Wir finden, dass Valve trotz des hohen Preises eine solide Spielekonsole geschaffen hat. Vor allem Tech-Enthusiasten dürften daraus weit mehr Wert schöpfen können, als es eine Playstation 5 oder Xbox Series X jemals könnte.