Zum Release der Steam Machine hat Valve noch damit geworben, die Konsole würde die meisten Games in 4K-Auflösung bei 60 fps berechnen können. Je nach Spiel ist das auch möglich. Allerdings müssen wir für eine höhere Auflösung oft eine niedrigere Detaildichte in Kauf nehmen.
Ein Beispiel: Lassen wir das Actionspiel Cyberpunk 2077 in 4K bei niedrigen Details laufen, berechnet die Steam Machine mehr al 60 Frames pro Sekunde. Bei hohen Details fallen die FPS allerdings in den 30er-Bereich.
Gleiches gilt für das von uns getestete Shadow of the Tomb Raider, welches mittlerweile auch schon fast acht Jahre alt ist. Bei niedrigen Detaileinstellungen können die 60 FPS geradeso gehalten werden. Höhere Details lassen die Framerate schnell drastisch sinken. Noch schwieriger wird es beim Strategiespielhit Total War: Warhammer 3, der selbst bei niedrigen Details nur etwas mehr als 40 fps erreicht und in höheren Einstellungen unspielbar wird.
In allen Fällen wird der GPU-Teil der Custom-APU von AMD zu 100 Prozent ausgelastet, während die CPU meist noch Reserven hat. Die GPU ist hier klar ein Flaschenhals und wäre ein guter Upgradepunkt für eine mögliche zweite Generation der Steam Machine.
Bild 1/30: Die Steam Machine ist modular aufgebaut. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 2/30: Der Kühler nimmt einen großen Teil des Platzes weg. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 3/30: Austauschbare SSD an der Unterseite (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 4/30: Der Micro-SD-Kartenleser (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 5/30: Platinen werden mit Flachbandkabeln verbunden. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 6/30: Die Steam Machine nutzt ausschließlich gleichgroße Torx-Schrauben. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 7/30: Heatpipe mit Kupfer (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 8/30: Der Lüfter verwendet einen Standard-CPU-Fan-Header. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 9/30: Ingesamt vier Antennen sind in der Konsole verbaut: zwei für WLAN, eine für Bluetooth und eine für Steam-Controller. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 10/30: Die Rück-I/O ist abbaubar. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 11/30: Das Netzteil ist im Gehäuse integriert. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 12/30: Zwei USB-A-Ports an der Front (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 13/30: Der Lüfter nimmt viel Platz ein. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 14/30: Die 2-TByte-Version kommt mit drei Face-Plates zum austauschen. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 15/30: Der Steam Controller hat parallele Analog-Sticks. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 16/30: Das Layout ist eine Mischung aus Dualsense und Xbox Wireless Controller. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 17/30: Prominente Trackpads (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 18/30: Aufgeladen wird der Controller per USB ... (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 19/30: ... oder auf der Rückseite mit dem Ladepuck. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 20/30: Der Puck ist gleichzeitig auch ein Empfänger. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 21/30: Die Steam Machine lässt sich an A/V-Systeme anschließen. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 22/30: Steam Machine (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 23/30: Steam Machine (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 24/30: Steam Machine (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 25/30: Frontanschlüsse (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 26/30: Rückseite der Steam Machine (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 27/30: Ansicht mit entfernten Face-Plate (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 28/30: Die Face-Plates sind dekorativ. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 29/30: Bildraten der Steam Machine in verschiedenen Spielen in FPS (Bild. Oliver Nickel/Golem)
Bild 30/30: Steam Machine oder Playstation? Pro und Contra (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Klar ist: Die 40K-60-Hz-Aussage seitens Valve ist eher irreführend. Das sorgte gerade kurz nach dem Launch für Kritik aus der Käuferschaft und von der Presse. Deshalb wurde der Claim später von der Webseite genommen.
4K bei 60 Hz nur mit gutem Willen
Nicht umsonst wird die Steam Machine ab Werk mit einer maximalen Renderauflösung von 1.920 x 1.080 Pixeln gedeckelt. Das lässt sich aber leicht im Betriebssystem umstellen. Allerdings deckelt SteamOS im Spielemodus, also dem controllerfreundlichen Menü nach Vorbild des Big Picture Modus, die FPS sowieso auf 60. Mehr Frames gibt es nur, wenn wir Steam über den Desktop-Modus nutzen.
1.920 x 1.080 Pixel sind also der empfohlene Standard, was nativ auf einem 75-Zoll-Fernseher nicht immer fantastisch aussieht. Mithilfe von Upscaling-Techniken wie AMD FSR kann das aber zum großen Teil auf Kosten einiger FPS ausgeglichen werden.
Generell kommt die Leistung der Steam Machine nicht an die rohe Leistung einer Playstation 5 oder Xbox Series X heran. Die haben vor allem bei der Grafikleistung mehr Reserven. Laut dem Youtube-Kanal Linus Tech Tips kommt die Steam Machine in God of War: Ragnarok mit AMD FSR Quality auf 60 FPS. Eine Playstation 5 rendert das Spiel mit 70 FPS in auf 4K hochskalierten 1440p. Dabei ist allerdings nicht so einfach einsehbar, welche Techniken und Detailgrade bei der Playstation-5-Version des Spiels eingesetzt werden.
Bild 1/30: Die Steam Machine ist modular aufgebaut. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 2/30: Der Kühler nimmt einen großen Teil des Platzes weg. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 3/30: Austauschbare SSD an der Unterseite (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 4/30: Der Micro-SD-Kartenleser (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 5/30: Platinen werden mit Flachbandkabeln verbunden. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 6/30: Die Steam Machine nutzt ausschließlich gleichgroße Torx-Schrauben. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 7/30: Heatpipe mit Kupfer (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 8/30: Der Lüfter verwendet einen Standard-CPU-Fan-Header. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 9/30: Ingesamt vier Antennen sind in der Konsole verbaut: zwei für WLAN, eine für Bluetooth und eine für Steam-Controller. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 10/30: Die Rück-I/O ist abbaubar. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 11/30: Das Netzteil ist im Gehäuse integriert. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 12/30: Zwei USB-A-Ports an der Front (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 13/30: Der Lüfter nimmt viel Platz ein. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 14/30: Die 2-TByte-Version kommt mit drei Face-Plates zum austauschen. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 15/30: Der Steam Controller hat parallele Analog-Sticks. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 16/30: Das Layout ist eine Mischung aus Dualsense und Xbox Wireless Controller. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 17/30: Prominente Trackpads (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 18/30: Aufgeladen wird der Controller per USB ... (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 19/30: ... oder auf der Rückseite mit dem Ladepuck. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 20/30: Der Puck ist gleichzeitig auch ein Empfänger. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 21/30: Die Steam Machine lässt sich an A/V-Systeme anschließen. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 22/30: Steam Machine (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 23/30: Steam Machine (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 24/30: Steam Machine (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 25/30: Frontanschlüsse (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 26/30: Rückseite der Steam Machine (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 27/30: Ansicht mit entfernten Face-Plate (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 28/30: Die Face-Plates sind dekorativ. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 29/30: Bildraten der Steam Machine in verschiedenen Spielen in FPS (Bild. Oliver Nickel/Golem)
Bild 30/30: Steam Machine oder Playstation? Pro und Contra (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Es ist aber klar, dass die Steam Machine nicht der beste Deal ist, wenn es um reine Gaming-Leistung geht. Vor allem bekommen wir für die 1.050 Euro einen ebenso teuren PC mit merklich besserer Hardware, mit AMD-Desktop-CPU und einer Grafikkarte vom Typ einer Geforce RTX 5060 oder AMD Radeon RX 9060 XT.
Solche Selbstbauprojekte sind sicherlich das größte Gegenargument der Steam Machine. Wir können hier ebenfalls SteamOS installieren, den PC als Home-Theater-PC nutzen oder ihn für das Couch-Office einrichten.
Allerdings ist es quasi unmöglich, zum Preis einer Steam Machine eine ebenso kleine Box mit interessanten Designelementen, abnehmbaren Frontblenden und einem sehr effizienten Kühlsystem selbst zu bauen. Ein handelsübliches Mini-ITX-Board mit 17 cm Kantenlänge ist bereits zu groß dafür. Denn Valve ist es gelungen, potente Hardware in einen Umgang von 162 x 156 x 152 mm zu stecken. Mit den magnetisch austauschbaren Frontpanels und dem in der Software einstellbarem LED-Streifen können wir unsere Konsole zudem leicht an unsere optischen Vorlieben anpassen.
Exzellente Kühlung
Hier wird auch sämtlicher Stauraum größtenteils vom Kühlkörper und dem einzelnen 120-mm-Lüfter genutzt. Luft kann über die Rückseite und an den Seiten des Frontpanels zirkulieren. Selbst unter Last ist dieses System kaum hörbar. Bei eingeschaltem Surround-Sound geht das leise Rauschen komplett unter. Gerade unter Vollast ist Valves Konsole noch einmal leiser als eine Playstation 5.
Vor allem gibt es wohl kaum einen Desktop-PC in dieser Preiskategorie, der ähnlich leise und energieeffizient arbeitet. Im Idle benötigt die Steam Machine 11,7 Watt. Ähnliche Werte messen wir auch bei leichter Auslastung, etwa beim Schauen einer Netflix-Serie oder beim Websurfen. Da wir die Konsole sehr oft und lange im Stand-by betreiben, ist dieser Wert ebenfalls wichtig. Unser Testmuster benötigt dann noch 0,85 Watt.
Bild 1/30: Die Steam Machine ist modular aufgebaut. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 2/30: Der Kühler nimmt einen großen Teil des Platzes weg. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 3/30: Austauschbare SSD an der Unterseite (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 4/30: Der Micro-SD-Kartenleser (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 5/30: Platinen werden mit Flachbandkabeln verbunden. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 6/30: Die Steam Machine nutzt ausschließlich gleichgroße Torx-Schrauben. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 7/30: Heatpipe mit Kupfer (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 8/30: Der Lüfter verwendet einen Standard-CPU-Fan-Header. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 9/30: Ingesamt vier Antennen sind in der Konsole verbaut: zwei für WLAN, eine für Bluetooth und eine für Steam-Controller. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 10/30: Die Rück-I/O ist abbaubar. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 11/30: Das Netzteil ist im Gehäuse integriert. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 12/30: Zwei USB-A-Ports an der Front (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 13/30: Der Lüfter nimmt viel Platz ein. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 14/30: Die 2-TByte-Version kommt mit drei Face-Plates zum austauschen. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 15/30: Der Steam Controller hat parallele Analog-Sticks. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 16/30: Das Layout ist eine Mischung aus Dualsense und Xbox Wireless Controller. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 17/30: Prominente Trackpads (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 18/30: Aufgeladen wird der Controller per USB ... (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 19/30: ... oder auf der Rückseite mit dem Ladepuck. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 20/30: Der Puck ist gleichzeitig auch ein Empfänger. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 21/30: Die Steam Machine lässt sich an A/V-Systeme anschließen. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 22/30: Steam Machine (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 23/30: Steam Machine (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 24/30: Steam Machine (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 25/30: Frontanschlüsse (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 26/30: Rückseite der Steam Machine (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 27/30: Ansicht mit entfernten Face-Plate (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 28/30: Die Face-Plates sind dekorativ. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 29/30: Bildraten der Steam Machine in verschiedenen Spielen in FPS (Bild. Oliver Nickel/Golem)
Bild 30/30: Steam Machine oder Playstation? Pro und Contra (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Unter Vollast, wir haben hier eine Partie Total War: Warhammer 3 angespielt, kommt die Konsole auf maximal 170 Watt. Das integrierte Netzteil ist für maximal 220 Watt bemessen. Insgesamt arbeitet die Steam Machine also etwas effizienter als eine Playstation 5, die unter Last etwa 220 Watt benötigt. Ein ebenso teurer Desktop-PC dürfte 300 Watt und mehr brauchen.
Eine Steam Machine lohnt sich bei reiner Betrachtung des Preises gegenüber einer klassischen Spielekonsole vor allem ab einer gewissen Zeit. Das liegt an den mehr oder weniger versteckten Kosten, die wir hier einsparen können.