Steam Machine als Medienserver und Heimtheater-Computer
In unserem Test sind wir als Linux-Wenignutzer überrascht, wie gut die Steam Machine diverse Hardware direkt erkennt. Wir haben uns etwa eine drahtlose Tastatur und Maus mit jeweils eigenem 2,4-GHz-Receiver geschnappt und angeschlossen. Das funktioniert ohne Probleme und ohne Zusatztreiber. Auch lässt sich eine Bluetooth-Tastatur anschließen. Für das Set-up als Heimkonsole mit Couch-Office-Funktion eignet sich das am besten, da so keine Kabel vom TV-Schrank zum Sofatisch im Weg liegen bleiben.
Übrigens konnten wir die Steam Machine auch über einen HDMI-Receiver an einen TV und ein 5.1-Heimkino-System anschließen. Das System wird direkt korrekt erkannt. Weiterhin unterstützt die Steam Machine HDMI-CEC und damit die Steuerung über Universalfernbedienungen und anderes Zubehör.
Es kann aber sein, dass wir in den SteamOS-Einstellungen einige Änderungen vornehmen müssen, damit Audio und CEC richtig funktionieren. Das ist über das sehr übersichtliche Benutzerinterface, vor allem für große Anzeigegeräte, in unserem Test ein 75-Zoll-4K-Fernseher, möglich. Dieses lässt sich mit Maus und Tastatur oder auch mit einem Controller bedienen.
Der beste Gamecontroller auf dem Markt
Neben dem Steam Controller unterstützt die Steam Machine die meisten anderen gängigen Controller wie etwa den Xbox Wireless Controller und den Dualsense der Playstation 5. Und ja, wir konnten sogar den alten Steam Controller aus dem Jahr 2015 mit der Steam Machine verbinden. Wir mussten ihn nur aus der Schublade kramen und den Staub abwischen.
Wir würden generell den neuen Steam Controller empfehlen. Der ist mit vier Schultertriggern, mehreren Fingerbuttons auf der Rückseite, zwei tollen Trackpads und dem coolen Ladepuck für uns der aktuell beste Gamecontroller auf dem Markt. Über den integrierten Steam-Controller-Receiver lassen sich gleich vier Steam Controller an die Steam Machine anschließen. Das System wird so zur perfekten Couch-Co-Op-Box.
Bild 1/30: Die Steam Machine ist modular aufgebaut. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 2/30: Der Kühler nimmt einen großen Teil des Platzes weg. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 3/30: Austauschbare SSD an der Unterseite (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 4/30: Der Micro-SD-Kartenleser (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 5/30: Platinen werden mit Flachbandkabeln verbunden. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 6/30: Die Steam Machine nutzt ausschließlich gleichgroße Torx-Schrauben. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 7/30: Heatpipe mit Kupfer (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 8/30: Der Lüfter verwendet einen Standard-CPU-Fan-Header. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 9/30: Ingesamt vier Antennen sind in der Konsole verbaut: zwei für WLAN, eine für Bluetooth und eine für Steam-Controller. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 10/30: Die Rück-I/O ist abbaubar. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 11/30: Das Netzteil ist im Gehäuse integriert. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 12/30: Zwei USB-A-Ports an der Front (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 13/30: Der Lüfter nimmt viel Platz ein. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 14/30: Die 2-TByte-Version kommt mit drei Face-Plates zum austauschen. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 15/30: Der Steam Controller hat parallele Analog-Sticks. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 16/30: Das Layout ist eine Mischung aus Dualsense und Xbox Wireless Controller. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 17/30: Prominente Trackpads (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 18/30: Aufgeladen wird der Controller per USB ... (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 19/30: ... oder auf der Rückseite mit dem Ladepuck. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 20/30: Der Puck ist gleichzeitig auch ein Empfänger. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 21/30: Die Steam Machine lässt sich an A/V-Systeme anschließen. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 22/30: Steam Machine (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 23/30: Steam Machine (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 24/30: Steam Machine (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 25/30: Frontanschlüsse (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 26/30: Rückseite der Steam Machine (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 27/30: Ansicht mit entfernten Face-Plate (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 28/30: Die Face-Plates sind dekorativ. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 29/30: Bildraten der Steam Machine in verschiedenen Spielen in FPS (Bild. Oliver Nickel/Golem)
Bild 30/30: Steam Machine oder Playstation? Pro und Contra (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Eine weitere Funktion wird wieder durch den vollwertigen Linux-Unterbau ermöglicht. Wir können die Steam Machine als Media-Server konfigurieren und etwa TV-Streaming für die ganze Familie über das lokale Netzwerk einrichten. Oder wir benutzen Steam Remote Play, um Spiele von der Steam Machine aus auf andere Geräte zu streamen.
Remote Play wirkt unfertig
In unserem Fall haben wir das in die andere Richtung ausprobiert und unseren leistungsfähigen Gaming-PC mit Geforce RTX 4090, 64 GByte RAM und Core i9-12900K als Rendering-Plattform fürs Zocken mit der Steam Machine genutzt. Die Eingabelatenz ist relativ gering und wir waren überrascht, wie schnell sich zwei Geräte über Remote Play verbinden lassen.
Tatsächlich ist das Feature unserer Meinung nach im aktuellen Zustand aber eher enttäuschend, da Bild- und Soundqualität über das lokale Netzwerk gestreamt werden und eher miserabel ausfallen. Das Hostsystem sollten wir während der Spielesessions zudem nicht verwenden, da das Spiel dort in einem separaten Fenster ausgeführt wird.
Bild 1/30: Die Steam Machine ist modular aufgebaut. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 2/30: Der Kühler nimmt einen großen Teil des Platzes weg. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 3/30: Austauschbare SSD an der Unterseite (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 4/30: Der Micro-SD-Kartenleser (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 5/30: Platinen werden mit Flachbandkabeln verbunden. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 6/30: Die Steam Machine nutzt ausschließlich gleichgroße Torx-Schrauben. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 7/30: Heatpipe mit Kupfer (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 8/30: Der Lüfter verwendet einen Standard-CPU-Fan-Header. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 9/30: Ingesamt vier Antennen sind in der Konsole verbaut: zwei für WLAN, eine für Bluetooth und eine für Steam-Controller. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 10/30: Die Rück-I/O ist abbaubar. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 11/30: Das Netzteil ist im Gehäuse integriert. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 12/30: Zwei USB-A-Ports an der Front (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 13/30: Der Lüfter nimmt viel Platz ein. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 14/30: Die 2-TByte-Version kommt mit drei Face-Plates zum austauschen. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 15/30: Der Steam Controller hat parallele Analog-Sticks. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 16/30: Das Layout ist eine Mischung aus Dualsense und Xbox Wireless Controller. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 17/30: Prominente Trackpads (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 18/30: Aufgeladen wird der Controller per USB ... (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 19/30: ... oder auf der Rückseite mit dem Ladepuck. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 20/30: Der Puck ist gleichzeitig auch ein Empfänger. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 21/30: Die Steam Machine lässt sich an A/V-Systeme anschließen. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 22/30: Steam Machine (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 23/30: Steam Machine (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 24/30: Steam Machine (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 25/30: Frontanschlüsse (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 26/30: Rückseite der Steam Machine (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 27/30: Ansicht mit entfernten Face-Plate (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 28/30: Die Face-Plates sind dekorativ. (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Bild 29/30: Bildraten der Steam Machine in verschiedenen Spielen in FPS (Bild. Oliver Nickel/Golem)
Bild 30/30: Steam Machine oder Playstation? Pro und Contra (Bild: Oliver Nickel/Golem)
Wir finden auch einen Nutzen für den Micro-SD-Kartenleser, der sich wegen der geringen Schreib- und Lesegeschwindigkeiten eher weniger als Speicherort für Games eignet – auch wenn dies natürlich trotzdem eine günstige Art ist, den Massenspeicher zu erweitern. Stattdessen können wir etwa Filme, Serien, Musik, Bilder und andere Dateien auf die SD-Karte ablegen und diese im Netzwerk teilen, etwa indem wir ein passendes Netzlaufwerk einrichten.
Durch all diese Funktionen wird die Steam Machine zu einem vielseitigen Home-Theater-PC und Fileserver. Zudem lassen sich sowohl die SSD, als auch der RAM nachträglich aufrüsten. Statt 16 GByte DDR5-SO-DIMM im Single-Channel können wir etwa einen weiteren Stick für 32 GByte RAM kaufen, wenn die Preise es wieder attraktiver machen. Das ist mit den etablierten Konsolen nicht oder nur eingeschränkt möglich.
Die Steam Machine wird von Valve aber auch vorrangig als Spielekonsole positioniert. Hier zeigt Valves Box definitiv Nachteile bei der Leistung und Vorteile beim Formfaktor und dem Energieverbrauch.