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Steam: Greenlight ist online

Mitbestimmen, welche Titel künftig auf Steam erhältlich sind: Das kann die Community künftig über die Mitmachseite Greenlight. Valve hat sie jetzt offiziell mit einer ganzen Reihe interessanter Spiele online gestellt.
/ Peter Steinlechner
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Artwork von Greenlight (Bild: Valve Software)
Artwork von Greenlight Bild: Valve Software

Soll das Indie-Aufbauspiel Towns im regulären Angebot von Steam erhältlich sein? Und was ist mit Project Zomboid, dem ebenfalls unabhängigen Untoten-Shooter? Beide stehen in Greenlight(öffnet im neuen Fenster) zur Abstimmung durch die Community. Bei den meisten Spielen handelt es sich um kleinere, von unabhängigen Entwicklern umgesetzte Projekte, die mit Screenshots, Trailern und einer ausführlichen Beschreibung vorgestellt werden. Einige der Programme sind bereits irgendwo anders erhältlich – dann versprechen die Entwickler offenbar meist, dass Alt-Käufer das Programm kostenlos bei Steam registrieren können. Allerdings gibt es bei Greenlight auch Spiele, die noch nicht fertiggestellt sind.

Mit Greenlight dürfte Valve auf elegante Art eines der Probleme loswerden, das Teile der Spielebranche mit Steam haben: den für kleinere Entwickler und Publisher manchmal schwierigen Zugang zu der Plattform. Im Februar 2012 hatte sich etwa der Chef des Hamburger Entwicklerstudios Daedalic Entertainment beschwert, dass Valve die Aufnahme von einigen seiner Werke abgelehnt habe. Und zwar mit der Begründung, dass "ihre Zielgruppe das Spiel nicht interessiert".

Bei Greenlight dürfte sich derartiges Interesse zumindest im Ansatz nachweisen lassen – oder eben nicht. Zusätzlich könnte die Plattform stark davon profitieren, wenn künftig Fangemeinden versuchen, möglichst öffentlichkeitswirksam für ihre Lieblingstitel in sozialen Netzwerken zu werben.


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