Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Steam: Game-Engine Leadwerks für Linux verfügbar

Die Indie-Game-Engine Leadwerks ist ein Jahr nach der erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne nun auch offiziell für Linux über Steam verfügbar. Die proprietäre Engine erlaubt die Programmierung mit Lua und C++.
/ Sebastian Grüner
6 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Leadwerks unter Linux ist nun via Steam verfügbar. (Bild: Leadwerks)
Leadwerks unter Linux ist nun via Steam verfügbar. Bild: Leadwerks

Etwas über ein Jahr nach der erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne via Kickstarter(öffnet im neuen Fenster) ist die Indie-Game-Engine Leadwerks nun offiziell für Linux über den Steam-Client(öffnet im neuen Fenster) verfügbar. Die Engine konnte bereits seit einiger Zeit über den Ubuntu Store und über Steam als Beta getestet werden.

Mit der Leadwerks-Engine soll es vergleichsweise einfach sein, Spiele zu erstellen. Das selbst gesetzte Ziel(öffnet im neuen Fenster) des kleinen Unternehmens ist es, mit Hilfe der Engine aus Spielern Spieleentwickler werden zu lassen. So erlauben die verfügbaren Standard-Lizenzen das Erstellen von beliebig vielen kommerziellen Spielen in C++ oder der Skriptsprache Lua, ohne dass dafür weitergehende Zahlungen notwendig wären. Ein einmaliger Kauf genügt.

Einfache Wiederverwendbarkeit

Dank der offiziellen Veröffentlichung für Linux unter Steam können nun auch Spiele für die Plattform mit der Engine veröffentlicht werden. Zudem kann auf Inhalte zugegriffen werden, die im Steam Workshop erschienen sind. Den Entwicklern zufolge sollen sich bereits existierende Spiele für Windows ohne Veränderungen oder Neukompilierungen unter Linux verwenden lassen.

Von der Veröffentlichung für Steam auf Linux erhofft sich Leadworks außerdem eine größere Verbreitung für konsolenartige Spiele im Wohnzimmer. Auch wenn sich das Betriebssystem SteamOS noch in Entwicklung befindet und die dazugehörigen Steam Machines noch nicht erhältlich sind, können Indie-Entwickler bereits Spiele dafür erstellen.

Die Software, die Grafiken mittels OpenGL 4.0 darstellt, steht in der günstigsten Variante(öffnet im neuen Fenster) , die nur Lua-Skripting erlaubt, für rund 93 Euro bereit. Zur Programmierung zusätzlich in C++(öffnet im neuen Fenster) wird der doppelte Betrag fällig. Darüber hinaus sind Gruppenlizenzen(öffnet im neuen Fenster) erhältlich und auf Anfrage auch der Zugriff auf den Quellcode.


Relevante Themen