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Steam für Linux: Half Life 2 und Left 4 Dead 2 als Beta spielbar

Nach Left 4 Dead 2 hat Valve jetzt auch Half Life 2 auf Linux portiert. Beide Spiele sind als Betaversionen erhältlich.
/ Jörg Thoma
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Half Life 2 ist als Beta für Linux erhältlich. (Bild: Valve)
Half Life 2 ist als Beta für Linux erhältlich. Bild: Valve

Valve hat mit Half Life 2(öffnet im neuen Fenster) ein weiteres populäres, wenn auch nicht ganz aktuelles Spiel auf Linux portiert. In der aktuellen Spieledatenbank für Steam(öffnet im neuen Fenster) werden Half Life 2, Half-Life 2: Episode One, Half-Life 2: Episode Two, Half-Life 2: Lost Coast sowie Half-Life 2: Deathmatch als unter Linux funktionierende Spiele eingestuft. Wie der vor wenigen Tagen freigegebene Zombie-Shooter Left 4 Dead 2(öffnet im neuen Fenster) werden sie als Betaversionen verzeichnet.

Damit erhöht sich die Zahl der für Linux angebotenen Spiele auf über 200, darunter auch Team Fortress 2, Counter-Strike: Condition Zero und Half-Life. Zuletzt hatte Valve auch Portal als Betaversion in sein Steam-for-Linux-Angebot aufgenommen .

Sowohl Half Life 2 als auch Left 4 Dead 2(öffnet im neuen Fenster) nutzen Valves Source-Engine, die realistischere Gesichtszüge und eine verbesserte KI bietet als ihre Vorgänger. Es sind indes nicht die ersten Spiele, die Valve auf Basis der Source-Engine für Linux angepasst hat. Zuvor war Counter Strike: Source veröffentlicht worden. Bei Left 4 Dead 2 Beta handelt es sich um eine eigene Variante, die auch über eigene Server verfügt.

Möglicherweise helfen die jetzt freigegebenen populären Spiele, die zuletzt rückläufigen Zahlen der Linux-Spieler wieder zu erhöhen. Für April 2013 verzeichnet die Statistik(öffnet im neuen Fenster) , dass etwas mehr als 1 Prozent der Spieler eine Ubuntu-Version, 0,11 Linux Mint und 0,10 Prozent eine nicht näher benannte Linux-Distribution nutzen.

Ende 2013 soll Valves Spielekonsole Steam Box erhältlich sein. Ob Valve sie mit Ubuntu oder einer eigenen Linux-Distribution ausliefert, steht noch nicht fest . Das Gerät ist als offene Plattform konzipiert - wer mag, kann also auch Windows installieren. Andere Hersteller können ebenfalls eigene Steam-Boxen herstellen. Im Januar 2013 hat etwa das Unternehmen Xi3, an dem Valve beteiligt ist, unter dem Projektnamen Piston einen eigenen Prototyp vorgestellt.


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