Steam Deck: Verfügbarkeit und Fazit

Valve verkauft das Steam Deck in drei Varianten, eine Tragetasche liegt allen bei: Das günstigste Handheld für 420 Euro weist eine nur 64 GByte fassende eMMC auf, abseits von Emulatoren oder alten Spielen ist daher eine Micro-SD-Karte nahezu zwingend erforderlich. Für 550 Euro gibt es das Modell mit einer 256 GByte großen NVMe-SSD, für 680 Euro das Steam Deck mit 512 GByte Speicherplatz. Es weist als einzige Variante ein entspiegeltes Display auf, was im sonnigen Außeneinsatz relevant ist.

Fazit

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So erfolglos die Steam Machines waren, so grandios finden wir das Steam Deck: Die Kombination aus AMDs exklusiver Aerith/Ryzen-Hardware und Valves hervorragendem SteamOS macht das PC-Handheld schlicht einzigartig. Schon die Ergonomie des Steam Deck ist beispielsweise einem Aya Neo Next oder OneXPlayer klar überlegen, hinzu kommen die auch dank der beiden Trackpads besseren Steuerungselemente.

Vor allem aber hat Valve mit dem Linux-basierten SteamOS und dem dedizierten Gaming-Mode ein Betriebssystem samt Controller-tauglicher Oberfläche geschaffen, die jegliche Windows-Handhelds weit hinter sich lässt: Egal, ob es darum geht, die Wireless-Verbindungen einzurichten oder gar Betriebssystems- und Treiber-Updates einzuspielen, beim Steam Deck klappt das ohne Desktop-Gefummel mit nur wenigen Tasten.

Hinzu kommt, dass die Gaming-Performance des Systems absolut konkurrenzfähig ist: Obgleich viele Titel per Proton-Übersetzungsschicht statt nativ laufen, liefert das Steam Deck stabile Bildraten. Selbst Titel wie Cyberpunk 2077 oder Horizon Zero Dawn sind flüssig, weniger anspruchsvolle Spiele wie F1 2021 und Trine 4 oder ältere wie Defense Grid 2 oder Oblivion erreichen sogar 60 fps bei guter Optik. Wer will, packt Emulatoren auf das Steam Deck und hat eine exzellente Retro-Konsole für unterwegs.

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Richtig begeistert hat uns das Schnellzugriffsmenü inklusive Performance-Tools, mit denen wir jederzeit die Akkulaufzeit im Blick haben und Valves PC-Handheld bis ins Detail optimieren können: Die Framerate und die Display-Frequenz drosseln, damit das Steam Deck eine Stunde länger durchhält? Kein Problem. Den Prozessor sparsamer machen oder den Takt der Grafikeinheit senken? Auch kein Problem. AMDs FSR-Upscaling in Spielen einschalten, die das eigentlich nicht unterstützen? Geht ebenfalls.

Ausgehend von den im schlechtesten Fall anderthalb Stunden, die das Steam Deck in fordernden Spielen schafft, lässt sich die Laufzeit mit diesen Tuning-Optionen mit wenigen Handgriffen auf zweieinhalb bis drei Stunden anheben, ohne dass dabei Bildqualität oder Gameplay nennenswert leiden. Wenig anspruchsvolle Titel laufen überdies vier oder gar fünf Stunden lang, wobei sich auch hier zusätzliche Spielzeit herausholen lässt. Was leider nicht klappt: Games laden, wenn das Display ausgeschaltet, sprich der Ruhemodus aktiv ist.

Der starke Fokus auf Steam stellt zugleich die größte Schwäche des Steam Deck dar: Wer andere Launcher wie Epic, GoG oder Uplay nutzen will, muss sich auf den Linux-Desktop von SteamOS begeben und sie von dort aus installieren. Wer sich dieser Einschränkung bewusst ist, bekommt mit dem Steam Deck das derzeit beste PC-Handheld zu einem verglichen mit der Konkurrenz unschlagbaren Preis.

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nille02 14. Mai 2022 / Themenstart

Leider nein. Ich habe es gerade eben mal mit Rime aus dem Epic Store versucht. Ich hatte...

junichs 13. Mai 2022 / Themenstart

Oder hole dir die Ayn Odin in der günstigsten Variante 180¤ + Zoll und versand => ~230...

ms (Golem.de) 12. Mai 2022 / Themenstart

Ja, hab's deswegen lobend im Text erwähnt =)

nille02 09. Mai 2022 / Themenstart

Wäre schön wenn es hier mal weiter geht. damit meine ich nicht nur die Windows Treiber...

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