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Steam-Deck-Alternative: Bastler packt Framework-Mainboard in Gaming-Handheld

Auch dank dem Steam Deck gibt es immer mehr Handheld-Gaming-PCs. Ein Hardware-Bastler zeigt nun eine modulare Bauweise mit Framework -Mainboard.
/ Sebastian Grüner
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Das Handheld von Pitstoptech basiert auf einem Mainboard von Framework. (Bild: Pitstoptech via Youtube)
Das Handheld von Pitstoptech basiert auf einem Mainboard von Framework. Bild: Pitstoptech via Youtube

Ein Hardware-Bastler mit dem Pseudonym Pitstoptech zeigt auf Youtube, dass mit den modularen Komponenten des Framework-Laptops deutlich mehr möglich ist, als den gleichnamigen Laptop zu bauen. Denn in einem Video zeigt der Youtuber den Prototypen eines Handheld-Gamings-PCs ähnlich dem Steam Deck, allerdings auf Grundlage eines der Framework-Mainboards.

Konkret genutzt wird in dem Video das Mainboard mit dem Intel Core i7 1260P(öffnet im neuen Fenster) , der auch Intels neue Xe-Grafikeinheiten umfasst, was dem Ziel des Gamings zugutekommen sollte. Pitstoptech nutzt außerdem 16 GByte RAM und eine 512 GByte SSD. Diese sind auf dem Framework-Mainboard nicht aufgelötet und könnten bei Bedarf erweitert werden.

Zusätzlich zu dem Mainboard nutzt das gezeigte Handheld einen 7 Zoll großen Full-HD-Touchscreen, einen Akku mit 55 Wattstunden und Lautsprecher. Wie üblich bei der Gerätekategorie finden sich am linken und rechten Rand des Gehäuses Eingabegeräte für Videospiele, wie mehrere Knöpfe, ein Steuerkreuz und Analog-Sticks. Ähnlich wie bei den Joycons der Nintendo Switch sind diese auch im Prototypen von Pitstoptech abnehmbar.

Der Bastler gibt darüber hinaus an, dass sich das Mainboard schnell und leicht tauschen lasse. Derzeit funktioniere das auch mit den aktuellen AMD-Mainboards von Framework(öffnet im neuen Fenster) sowie einem größeren Akku mit 61 Wattstunden. Pitstoptech kündigt außerdem an, einen Prototyp-Bausatz für das gezeigte Gerät verkaufen zu wollen. Da allein schon die Mainboards von Framework ähnliche Preise haben wie das ROG Ally von Asus (Test) oder der Lenovo Legion Go (Hands-on) , dürfte das modulare Handheld letztlich deutlich teurer werden als die kommerzielle Konkurrenz, ist dafür aber auch künftig aufrüstbar.


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