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Verfügbarkeit und Fazit

Der Steam Controller ist ab dem 10. November 2015 für 50 Euro erhältlich. Er ist mit Windows, Linux und Steam OS kompatibel, die Unterstützung für Mac OS will Valve als Nächstes umsetzen.

Fazit

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Der Steam Controller bricht mit einigen Konventionen. Deshalb sind die ersten Stunden mit dem neuen Eingabegerät von Valve alles andere als angenehm, obwohl er wirklich gut in der Hand liegt. Wer traditionelle Gamepads gewohnt ist, wird von den links vom Touchpad angeordneten Knöpfen verwirrt, wundert sich über den kurzen Weg der analogen Schulter-Trigger und vermisst ein Rumble-Feature.

Davon abgesehen könnte der Steam Controller seine Stärken deutlich besser ausspielen, wenn die Konfiguration nicht so kompliziert und zeitaufwendig wäre. Am besten funktioniert er, wenn ein vollkommen individuelles Profil auf Basis von Maus- und Tastatureingaben gespeichert wird. Da klassische Spiele den Steam Controller aber nicht unterstützen, liegt es am Spieler, auswendig zu lernen, welcher Knopf und welche Taste nun welchem Buchstaben auf der Tastatur zugewiesen wurden.

Etwas simpler wird es, wenn Spiele Maus- und Gamepad-Eingaben gleichzeitig unterstützen - dann stören eigentlich nur die verwirrenden ständig wechselnden Anzeigen von Tastatur- und Knopfsymbolen auf dem Bildschirm.

Wer sich erhofft hat, auch Echtzeitstrategiespiele wie Dota 2 oder Age of Empires von der Couch aus zu genießen, sei ebenfalls gewarnt. Es ist zwar möglich, aber macht absolut keinen Spaß! Rundenbasierte Spiele wie Hearthstone oder Civilization und auch Aufbauspiele wie Anno sind mit Einschränkungen spielbar, aber selbst hier hatten wir nach einer Stunde mehr Lust, am Schreibtisch vernünftig weiterzuspielen.

Um den Steam Controller zu einem Erfolg zu machen, sollte Valve die Ergonomie verbessern. Die analogen Schulter-Trigger dürfen gerne einen längeren Lauf haben. Die klassischen Knöpfe auf der Vorderseite müssten intelligenter platziert sowie größer und flacher werden. Des Weiteren sollte der Controller auch außerhalb von Steam funktionieren, damit die fleißige Community bei der Erstellung von passenden Steuerungsprofilen nicht behindert wird.

Spielen mit dem Steam Controller ist aktuell noch ein spannendes Experiment, aber wenig praktikabel. Mit der ersten Hardware-Version hat Valve einen soliden Grundstein für eine mögliche Revolution gelegt. Wer aber aktuell mit seinem Mix aus Tastatur und Maus und einem Xbox-Gamepad zufrieden ist, der kann entspannt auf weitere Verbesserungen warten.

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MrBrown 11. Nov 2015

Bei ordentlichen Beat'em Ups ist eigentlich alles außer einem Arcade Stick eher shice...

Garius 11. Nov 2015

Ich hab's auch nicht verstanden, also erklär esdoch wenigstens mir nochmal. Es soll kein...

Little_Green_Bot 09. Nov 2015

Danke für die Infos. Wenn das linke Touchpad einen festen Druckpunkt hat, bin ich...

Hotohori 09. Nov 2015

An so einen Controller muss man sich halt einige Wochen/Monate bei regelmäßiger Nutzung...

dEEkAy 09. Nov 2015

Natürlich kannst du für jedes Genre ein Eingabegerät hernehmen. Kampfspiele...


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