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Steam Box: Valve investiert in Xi3

Sieht so die Steam Box aus? Das könnte gut sein, denn das eigentlich für industrielle Bedürfnisse gedachte Chassis ist Markenzeichen einer Firma namens Xi3 - und in die hat Valve investiert.

Artikel veröffentlicht am ,
Xi3
Xi3 (Bild: Xi3 Corporation)

Auf der Unterhaltungselektronikmesse CES 2013 in Las Vegas hat Valve bekanntgegeben, dass das Unternehmen in den Hardwarehersteller Xi3 Corporation investiert hat. Über die Höhe der Beteiligung und weitere finanzielle Details schweigen die beiden Unternehmen. Allerdings zeigt Xi3 auf dem Stand von Valve eine speziell auf Spieler zugeschnittene Version seiner Xi3-Rechner. Sie unterstützt Steam und den Big-Picture-Modus, so dass es damit über eine Netzwerkverbindung möglich ist, PC-Spiele wie mit einer Konsole auch auf dem Wohnzimmer-TV zu nutzen.

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Bei dem präsentierten Mini-PC handelt es sich um eine Entwicklerversion - Xi3 und Valve nennen es "Development Stage Product". Inwieweit das gezeigte Gerät die "offizielle" Steam Box wird - falls es so ein einzelnes, konkretes System überhaupt geben wird -, ist unklar. Welche Hardware zum Einsatz kommt, sagen die Unternehmen ebenfalls nicht. Auch über das Betriebssystem schweigen sie sich aus. Der Valve-Mitarbeiter Ben Krasnow hat Ende 2012 Golem.de gesagt, dass bei der Steam Box Linux, und nicht Windows, Verwendung finden werde.

Firmen als eigentliche Zielgruppe

Die Rechner von Xi3 waren ursprünglich für den Einsatz in der Industrie gedacht. Sie sind robust genug, um etwa den Betrieb in einem Auto zu überstehen. Außerdem sind sie modular aufrüstbar. Xi3 hat das traditionelle Motherboard in drei Module aufgeteilt: ein Prozessormodul sowie ein primäres und ein sekundäres I/O-Modul. Auf dem Prozessormodul sitzt neben der CPU auch das RAM, während sich auf dem primären I/O-Modul die meisten externen Kommunikationsschnittstellen befinden. Auf dem sekundären I/O-Modul sind Ethernet, Grafikchip und die Stromverbindungen untergebracht.

PCs von Xi3 sind in unterschiedlichen Ausstattungen mit Linux und Windows schon länger auch für private Anwender ab rund 500 US-Dollar erhältlich. Das Gehäuse sieht zwar schick aus, ist aber eigentlich so konstruiert, dass es sich mit Hilfe einer Haltevorrichtung hinter dem Monitor verstecken lässt.

Nachtrag vom 8. Januar 2013, 12:00 Uhr

Laut der Webseite Polygon.com trägt der bei Valve auf der CES 2013 gezeigte Prototyp den Codenamen "Piston". Der Rechner biete bis zu 1 Terabyte internen Speicher und sei aufrüstbar, so Xi3-Marektingchef David Politis. Einen Preis nennt Politis nicht, allerdings orientiere sich "Piston" an der leistungsstarken X7A-Linie von Xi3, und die koste um die 1.000 US-Dollar.

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shine89 08. Jan 2013

Kannst du mehr über das PCoverIP schreiben? Würde mich stark interessieren, wie ihr das...

Grommit 08. Jan 2013

Bei dem ersten Blick auf das Gehäuse fiel mir gleich die Ähnlichkeit zur SGI Tezro auf.

derKlaus 08. Jan 2013

OK, Dann ists klar. Ich bin kein Fan vom an die Wand hängen, aber jedem das Seine.

blackout23 08. Jan 2013

Dann wäre es besser, wenn sie einen ARM Steam Client machen für Smartphones und eine 4te...

LH 08. Jan 2013

GW2 ist tatsächlich sehr Hardwareschonend. Natürlich läuft es nicht auf den höchsten...


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