Abo
  • IT-Karriere:

Steam Box: Gabe Newell über Linux, Windows und Mobile Gaming

Einen Tag nach Vorstellung des Piston-Rechners hat Valve-Chef Gabe Newell über die Steam Box gesprochen. Er kündigte ein offenes System an und denkt über Eingabegeräte und eine Erweiterung für mobiles Spielen nach.

Artikel veröffentlicht am ,
Valve-Chef Gabe Newell
Valve-Chef Gabe Newell (Bild: Benedikt Adam/Wikimedia)

"Wir bringen eine eigene heraus, und wir verkaufen sie selbst an die Kunden", sagte Valve-Chef Gabe Newell in einem Interview mit The Verge über die Steam Box. Damit hat Newell auch gesagt, dass der von Xi3 auf der CES 2013 vorgestellte Piston-Rechner tatsächlich nicht die eigentliche Steam Box ist - obwohl sich Valve Software an der Firma beteiligt hat. Newell bestätigt auch, dass der von Valve angebotene Spiele-PC unter Linux läuft.

Stellenmarkt
  1. über Kienbaum Consultants International GmbH, Stuttgart
  2. Technische Universität Darmstadt, Darmstadt

Allerdings soll es problemlos möglich sein, alternative Betriebssysteme wie Windows zu installieren. Die Steam Box soll klein, leicht und leise sein - aber wenn andere Hersteller ein Gerät etwa mit optischen Laufwerken anbieten wollten, wäre auch das kein Problem für Valve.

Außerdem soll die Steam Box mit Netzwerkstandards wie Miracast oder Grid kompatibel sein, so dass Spieler zu Hause problemlos und schnell von Bildschirm zu Bildschirm wechseln können. Auch über mobile Plattformen denkt Newell mit seinem Team bereits nach.

Die Steam Box trage intern bei Valve den Projektnamen Bigfoot, und unter der Bezeichnung Littlefoot gebe es bereits Überlegungen, wie man das System um Anwendungen für unterwegs erweitern könnte - dabei scheint es also nicht um ein eigenes mobiles Spielgerät oder Ähnliches zu gehen.

Für die Steam Box experimentiert Valve derzeit noch mit mehreren Möglichkeiten, was Controller und generell die Steuerung angeht. "Wir haben uns lange damit auseinandergesetzt, wirklich gute Ideen für Bewegungssteuerung zu finden, aber uns ist schlicht nichts Sinnvolles eingefallen", sagt Newell mit direktem Bezug auf die Wii. Er hält es zwar für "superlangweilig", aber trotzdem besser, die Präzision und Latenz von Eingabegeräten zu verbessern. Die Finger seien für die Kommunikation von Menschen am Rechner schlicht besser geeignet als etwa Armbewegungen.

Die Verwendung von biometrischen Daten hingegen findet Newell interessant. Konkret nennt er die Auswertung von Augenbewegungen und der Blickrichtung des Spielers.

Bei Steam selbst soll sich auch viel tun: So gebe es künftig eventuell die Möglichkeit, dass jedermann - ähnlich wie bei nutzergenerierten Inhalten - eigene Stores einrichtet, etwa mit persönlichen Empfehlungen. Denkbar sei es aber auch, die "schlimmsten Spiele auf Steam" anzubieten.

Auch über Windows 8 äußert sich Newell, der bereits früher mit Kritik an dem Betriebssystem aufgefallen ist. Er bezeichnet es als "einfach nur traurig", und das nicht nur wegen des integrierten Stores. Er selbst findet Windows 8 schlicht nicht nutzbar. Außerdem schade es der gesamten PC-Branche: Eigentlich sollte ein neues Betriebssystem die Umsätze um 40 Prozent beflügeln und sie nicht um 20 Prozent nach unten ziehen, sagte Newell.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. 69,90€ (Bestpreis!)
  3. täglich neue Deals bei Alternate.de

Tryce 15. Jan 2013

Es gab, meines Wissens nach, schon vor der XBox "Multiplayerfähige" Konsolen. Das...

Felix_Keyway 10. Jan 2013

Zum Updaten von vorinstallierten wird kein Microsoft-Konto benötigt. Aber der Windows...

flasherle 10. Jan 2013

das sowieso das kosten am anfang eh zu viel als das es sich lohnt...

Anonymer Nutzer 10. Jan 2013

Ehm, das widerspricht sich doch? Sie kaufen wegen neuer Hardware-Specs, weil sie ein...

Husare 09. Jan 2013

Wieso muss ich jetzt an Steel Battalion: Heavy Armor denken? ^^ http://youtu.be/_ArpWuV_zvo


Folgen Sie uns
       


Google Pixel 4 und Pixel 4 XL ausprobiert

Google hat seine neuen Pixel-Smartphones vorgestellt: Im ersten Hands on machen das Pixel 4 und das Pixel 4 XL einen guten Eindruck.

Google Pixel 4 und Pixel 4 XL ausprobiert Video aufrufen
Cyberangriffe: Attribution ist wie ein Indizienprozess
Cyberangriffe
Attribution ist wie ein Indizienprozess

Russland hat den Bundestag gehackt! China wollte die Bayer AG ausspionieren! Bei großen Hackerangriffen ist oft der Fingerzeig auf den mutmaßlichen Täter nicht weit. Knallharte Beweise dafür gibt es selten, Hinweise sind aber kaum zu vermeiden.
Von Anna Biselli

  1. Double Dragon APT41 soll für Staat und eigenen Geldbeutel hacken
  2. Internet of Things Neue Angriffe der Hackergruppe Fancy Bear
  3. IT-Security Hoodie-Klischeebilder sollen durch Wettbewerb verschwinden

Rabbids Coding angespielt: Hasenprogrammierung für Einsteiger
Rabbids Coding angespielt
Hasenprogrammierung für Einsteiger

Erst ein paar einfache Anweisungen, dann folgen Optimierungen: Mit dem kostenlos erhältlichen PC-Lernspiel Rabbids Coding von Ubisoft können Jugendliche und Erwachsene ein bisschen über Programmierung lernen und viel Spaß haben.
Von Peter Steinlechner

  1. Transport Fever 2 angespielt Wachstum ist doch nicht alles
  2. Mordhau angespielt Die mit dem Schwertknauf zuschlagen
  3. Bus Simulator angespielt Zwischen Bodenschwelle und Haltestelle

Rohstoffe: Lithium aus dem heißen Untergrund
Rohstoffe
Lithium aus dem heißen Untergrund

Liefern Geothermiekraftwerke in Südwestdeutschland bald nicht nur Strom und Wärme, sondern auch einen wichtigen Rohstoff für die Akkus von Smartphones, Tablets und Elektroautos? Das Thermalwasser hat einen so hohen Gehalt an Lithium, dass sich ein Abbau lohnen könnte. Doch es gibt auch Gegner.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Wasserkraft Strom aus dem Strom
  2. Energie Wie Mikroben Methan mit Windstrom produzieren
  3. Erneuerbare Energien Die Energiewende braucht Wasserstoff

    •  /