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Audi schränkt Entwicklung stark ein

"Erklärtes Ziel aller Entwicklungsaktivitäten innerhalb des Konzerns ist, die Synergien über alle Konzernmarken zu nutzen, um die Kosten für selbstfahrende Fahrzeuge, Hochleistungscomputer und Sensoren zu reduzieren", sagte Audi-Sprecher Christian Hartmann auf Anfrage von Golem.de und fügte hinzu: "In der neuen Car.Software-Einheit konzentrieren wir uns markenübergreifend auf Fahrfunktionen und Assistenzsysteme bis Level 3+. Audi übernimmt hier die Federführung."

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Das bedeutet: Alle hochautomatisierten Funktionen, die beispielsweise über einen Autobahnpiloten hinausgehen, werden künftig von der neu gegründeten VW-Tochter Volkswagen Autonomy (VWAT) entwickelt. Diese hat ihre beiden Firmensitze in Wolfsburg und München. So testet VW seit dem Frühjahr 2019 bereits autonome Autos mit Level 4 in Hamburg.

Audi-Fahrer sollen nicht ganz ersetzt werden

Audi verweist dabei auf die unterschiedlichen Einsatzgebiete automatisierter und autonomer Autos, beispielsweise als Transportmittel für Güter oder Personen und bei Anwendungsfällen für den Privatbesitz. Bei Audi liege derzeit der Fokus "auf Kundenfunktionen, die eine zeitliche und situative Abwendung von der Fahraufgabe ermöglichen und nicht primär darin, den Fahrer vollumfänglich zu ersetzen", sagt Hartmann. Das wäre beispielsweise bei dem geplanten Staupiloten oder einem Autobahnpiloten der Fall.

Auf Anfrage von Golem.de hat Audi bislang nicht die Frage beantwortet, welche Modelle neben dem A8 künftig mit einem Staupiloten ausgestattet werden sollen. Aktuelle Modelle wie der Q7 oder der vollelektrische E-Tron haben zumindest serienmäßig einen Laserscanner eingebaut, der als redundantes Sensorsystem für zusätzliche Sicherheit sorgen soll.

Konzentration auf Elektromobilität und Vernetzung

Die Entwicklung beim automatisierten Fahren macht daher deutlich, wie sich die Verhältnisse in der Autoindustrie seit dem ersten Treffen der UN-ECE-Arbeitsgruppe im April 2015 - und damit einige Monate vor Bekanntwerden des Dieselskandals - verschoben haben. Erst in der vergangenen Woche hat Audi angekündigt, in Deutschland fast 10.000 Stellen zu streichen. Dem Abbau stünden "2.000 neue Expertenstellen in Bereichen wie Elektromobilität und Digitalisierung" gegenüber. Das reicht auf keinen Fall, um den Vorsprung durch Technik beim autonomen Fahren zu erhalten.

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Ein Spieler 05. Dez 2019 / Themenstart

Nur mal nebenbei. Solche Dinger fahren auch in Deutschland. Im Charité, in der Hafencity...

Cavaron 04. Dez 2019 / Themenstart

Ich sehe das jetzt nicht als Argument gegen aktuelle, autonome Fahrassistenten. Wenn ich...

Cavaron 04. Dez 2019 / Themenstart

Aber bei einem Unfall damit bist du schuld. Beim zugelassenen, autonomen Auto ist der...

Cavaron 04. Dez 2019 / Themenstart

Und wenn autonome Fahrzeuge nun im Durchschnitt 10%, 50% oder 90% weniger tödliche...

senf.dazu 02. Dez 2019 / Themenstart

Ich glaub nicht dran. Mein A4-2019, also 2J nach den besagten 2017, hat zwar kein...

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