Statt WLAN: Sonos-Musiksystem lässt Android-Geräte ins Sonos Net
Sonos(öffnet im neuen Fenster)' neue Systemsoftwareversion 3.7 steht zum Download für den Play:3, den Play:5, die älteren Zoneplayer, Zoneconnect und die Zonebridge zur Verfügung. In Kombination mit der Controller-App für Android(öffnet im neuen Fenster) können damit nun erstmals auch Android-Geräte auf das proprietäre Mesh-Netzwek des Multiroom-Musiksystems zugreifen.
Über das Sonos Wireless Mesh Network, kurz Sonos Net, ist dann mit einem Android-Tablet oder -Smartphone nicht nur die Fernsteuerung des ganzen Sonos-Musiksystems möglich, sondern auch der Zugriff auf das Heimnetzwerk und das Internet. Sonos nutzt in seinen Geräten zwar 802.11b/g- oder 802.11n-kompatible Chipsätze, aber ein eigenes Protokoll.
Das ist vor allem dann interessant, wenn die Verbindung mit dem privaten WLAN nicht in jedem Winkel der Wohnung möglich ist. Die Sonos-Geräte bauen hingegen eine Verbindung untereinander auf und nur eines muss dann per Ethernet mit dem Heimnetz verbunden sein, um auf Musik und Internetmusikdienste zuzugreifen. Die Einrichtung ist im Vergleich zum WLAN ebenfalls einfacher: Die Eingabe des Schlüssels entfällt, es ist lediglich der Sonos-typische Druck zweier Knöpfe auf dem jeweiligen Zoneplayer oder der Bridge nötig, um ein gefundenes Gerät einzubinden.
"So hat man mit einem Android Gerät noch schnelleren Zugang zum heimischen Netzwerk und Internet und ist völlig unabhängig von der eigentlich Reichweite des WLAN-Routers", wirbt Sonos. Für iPhone, iPod touch und iPad wird es diese Funktion auch in Zukunft nicht geben, da Apple den derartigen Zugriff auf die Netzwerkfunktionen von iOS nicht erlaubt.
Es gibt noch eine weitere Neuerung: In Kombination mit der Controller-Software 3.7 kann Musik nun auch am PC und Mac schneller für die Wiedergabe in verschiedenen Zimmern ausgewählt werden. Die zeitgleich veröffentlichten neuen Controller-Apps für Mac und PC folgen nun vom Design her den iOS- und Android-Apps von Sonos, allerdings angepasst auf die Möglichkeiten des Desktops.
So gibt es nun auch den Minicontroller, ein Widget, mit dem etwa über ein einzelnes Suchfeld nach Interpreten, Alben, Songs und Internetradiosendern gesucht werden kann. Dabei werden neben der eigenen Musikbibliothek auch Musikdienste berücksichtigt.
Mit der einfachen Drag-and-Drop-Oberfläche können beliebig viele Songs einer Liste, einem Raum oder einer Raumgruppe hinzugefügt werden. Die Lautstärkeregelung für den Partymodus ermöglicht das Auf- und Abdrehen der Lautstärke gleichzeitig in allen gruppierten Räumen.
Der Sonos-Controller für Mac setzt Mac OS X 10.6 oder höher voraus, der für Windows benötigt Windows 7, Vista oder ein XP ab SP3.
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