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Statt Telekom: Lufthansa startet erstmals mit Onboard-Internet von Starlink

Der erste öffentliche Flug der Lufthansa mit Starlink ist von Berlin nach Rom und zurück geflogen. Das European Aviation Network (EAN) von Inmarsat und Deutsche Telekom hat hier ausgedient.
/ Achim Sawall
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Lufthansa-Chef Jens Ritter aktiviert das Starlink-System (Bild: Lufthansa Group)
Lufthansa-Chef Jens Ritter aktiviert das Starlink-System Bild: Lufthansa Group

Am 19. August 2026 hob erstmals ein Flugzeug von Lufthansa mit dem neuen Wi-Fi von Starlink ab. Das gab die Fluggesellschaft bekannt(öffnet im neuen Fenster). Der erste Flug mit der Nummer LH234 und Journalisten an Bord führte um 12:15 Uhr von Frankfurt nach Rom. In 10.000 Metern Höhe aktivierte Lufthansa-Chef Jens Ritter das Starlink-System.

"Auf dem heutigen Flug nach Rom wurden 380 MBit/s erreicht", sagte Lufthansa-Sprecherin Anja Lindenstein Golem auf Anfrage. SpaceX bietet ein flaches Terminal für den Internetempfang vom Flugzeug aus an. Der Dienst namens Starlink Aviation solle Flugzeuge mit bis zu 350 MBit/s versorgen, teilte Starlink im Oktober 2022 mit. Die Latenz betrage 20 Millisekunden.

Noch in diesem Jahr sollen bei Lufthansa und Lufthansa City Airlines bis zu zehn weitere Flugzeuge der A320-Reihe mit Starlink-Internet folgen. Der Einbau der Starlink-Technik findet vor allem bei Lufthansa Technik in Berlin statt. Bis 2029 sollen dann rund 850 Flugzeuge aller Lufthansa Group Airlines mit Starlink ausgerüstet werden. Zur Lufthansa-Group gehören auch Eurowings, Discover, Brussels Airlines, Austrian, Swiss und Ita.

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Zuvor nutzte die Lufthansa auf der Kurz- und Mittelstrecke das European Aviation Network (EAN), eine Kombination aus dem Inmarsat-S-Band-Satelliten und einem bodengebundenen LTE-Netz der Deutschen Telekom. Auf der Langstrecke lieferte Panasonic Avionics über Ku-Band-Satellitenverbindungen die Konnektivität für die Großraumflugzeuge der Flotte. Erst im Januar 2024 hatte die Lufthansa Viasat und Telekom ausgewählt.


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