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Statt ROG Ally: Lenovos Handheld hat höhere Auflösung fürs gleiche Geld

Wie Asus will wohl auch Lenovo einen Gaming-Handheld mit Windows 11 bauen. Der Legion Go kommt mit gleichen SoC und mehr als Full HD.
/ Oliver Nickel
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Windowsreport hat auch bereits Produktbilder des Legion Go geleakt. (Bild: Windowsreport/Lenovo)
Windowsreport hat auch bereits Produktbilder des Legion Go geleakt. Bild: Windowsreport/Lenovo

Offenbar arbeitet auch Lenovo an einem Windows-Gerät, das sich auf den Gaming-Markt spezialisieren soll. Der Legion Go ist ein Handheld mit integrierten Gamepad-Steuerelementen. Er erinnert stark an den bereits erhältlichen ROG Ally von Asus und wurde bereits Anfang August geteasert . Die neuen Informationen gehen aus diversen geleakten Informationen hervor, die das Magazin Windowsreport(öffnet im neuen Fenster) über eine anonyme Insiderquelle zusammengetragen hat.

Wie das Asus-Vorbild werden auch hier zwei Analogsticks, ein Steuerkreuz, vier Aktionstasten und vier Schultertrigger verbaut. Allerdings werden diverse Hardwareelemente im Vergleich zum ROG Ally noch einmal verändert. Statt eines 7-Zoll-IPS-Panels wird etwa ein 8,8 Zoll großes IPS-Panel mit 144 Hz und einer Auflösung von 2.560 x 1.600 Pixeln verbaut. So können Spiele in einer noch höheren Auflösung gespielt werden – zumindest in der Theorie.

Der Legion Go verwendet das zum ROG Ally identische SoC – den auf Zen 4 basierenden AMD Ryzen Z1 Extreme(öffnet im neuen Fenster) mit 8 Kernen und 16 Threads. Deshalb sollten Kunden eine ähnliche Leistung in Games erwarten. Der ROG Ally konnte die meisten Titel im Golem.de-Test in seiner nativen Full-HD-Auflösung mit knapp 30 fps darstellen. Die hohe Bildfrequenz von 120 Hz kann hier also eher bei niedrigeren Auflösungen und älteren Spielen genutzt werden.

Höhere Auflösung, gleiches SoC

Beim Legion Go mit noch höherer Auflösung dürfte das noch einmal deutlicher zu sehen sein. In den wenigsten Fällen wird das SoC, vor allem dessen integrierte Grafikeinheit ausreichend schnell sein. Außerdem könnte die hohe Auflösung die Akkulaufzeit verringern, auch wenn Lenovo einen größeren 49-Wattstunden-Akku im Vergleich zu den 40 Wattstunden im ROG Ally verbauen will.

Im Legion Go sollen zudem 16 GByte fest integrierter und nicht erweiterbarer LPDDR5x-RAM und eine 256, 512 oder 1.024 GByte große M.2-2242-SSD stecken. Die Konsole verwendet zwei USB-C-Ports (USB 4) mit DP Alternate Mode und Power Delivery, einen Micro-SD-Kartenleser und eine 3,5-mm-Klinke. Das Gerät misst 210 x 131 x 20 mm und wiegt 854 Gramm. Es ist damit etwas kompakter, aber schwerer als der ROG Ally.

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Laut den Insiderinformationen soll der Legion Go am 1. September vorgestellt werden. Das Gerät wird dann wohl ebenfalls ab 800 Euro kosten. Für den Preis wäre der Go sicher ein besserer Deal als der aktuell gleich teure ROG Ally, der ein kleineres Display, einen kleineren Akku und später herausgefundene technische Mängel – siehe überhitzende SD-Kartenleser – aufweist.


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