Statt Linux: Google verteilt Fuchsia an Nest Hub der ersten Generation

Nach einigen Tests mit einer Vorschau erhalten nun alle Geräte der ersten Generation des Nest Hub Googles neues Betriebssystem Fuchsia.

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Fuchsia bekommt seinen ersten Praxiseinsatz.
Fuchsia bekommt seinen ersten Praxiseinsatz. (Bild: Alan Tattersall, Flickr.com/CC-BY 2.0)

Mit einem aktuellen Firmware-Update beginnt Google damit, das freie Betriebssystem Fuchsia an alle Geräte des Nest Hub (Test) der ersten Generation zu verteilen. Das berichtet das Blog 9to5Google unter Berufung auf Google, die diese Information bestätigt haben. Das Update für die Geräte folgt damit einige Monate nach einer Testphase für eine Vorschau auf Fuchsia, an der Nutzer freiwillig teilnehmen konnten.

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Erstmals öffentlich bereitgestellt hatte Google das Mini-Betriebssystem Fuchsia bereits vor etwa fünf Jahren ohne nähere Information dazu, was und ob Google damit tatsächlich plant. Nun folgt erstmals die Nutzung des Open-Source-Betriebssystem auf einem Produktivsystem von Google selbst, was der Hersteller als Machbarkeitsstudie sehen dürfte.

Zwar ersetzt Google damit auf dem Nest Hub das bisher genutzte Cast OS, das auf Linux basiert, durch ein grundlegend neues Betriebssystem. Laut den Berichten von 9to5Google oder auch The Verge sollten Nutzer den Wechsel des Basissystems bei üblicher Nutzung jedoch eigentlich nicht bemerken.

Fuchsia basiert auf dem Microkernel Zircon und dazugehörigen Objekten sowie Userspace-Diensten, was die Technik deutlich vom Linux-Kernel unterscheidet. Bisher bietet Fuchsia schon eine Kompatibilitätsschicht zu einigen Posix-Funktionen. Wegen des neuartigen Betriebssystemansatzes von Fuchsia müssen zur Nutzung dieser Schnittstelle Anwendungen aber immer noch leicht angepasst werden. Das funktioniert auch, sofern der Quellcode zur Verfügung steht und das Team das Kompilieren der Anwendungen selbst übernehmen kann.

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Auf diese Art und Weise hat das Team bereits einen Port der Android-Runtime auf Fuchsia umgesetzt. Ebenso laufen bereits einige weitere Open-Source-Programme auf Fuchsia, was aus dem Quellcode hervorgeht. Darüber hinaus arbeitet das Team aber auch an der Möglichkeit, Linux-Binärdateien unverändert auf Fuchsia ausführen zu können.

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