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Chromium unterstützt jetzt auch eine Alternative zu GIFs.
Chromium unterstützt jetzt auch eine Alternative zu GIFs. (Bild: Google)

Statt GIF: Chromium erhält Support für animierte PNGs

Chromium unterstützt jetzt auch eine Alternative zu GIFs.
Chromium unterstützt jetzt auch eine Alternative zu GIFs. (Bild: Google)

Animierte GIFs sind im Web beliebt, Chromium unterstützt demnächst auch animierte PNGs, sogenannte APNG-Dateien. Die haben den Vorteil, eine bessere Qualität zu liefern.

Mit einem aktuellen Beitrag im Quellcodeverzeichnis von Chromium ist die Unterstützung für animierte PNG-Dateien (APNG) eingepflegt worden. Der Patch bringt eine ausführliche Beschreibung der neuen Funktion. Demnach verarbeitet der Browser APNG in zwei Schritten, er parst sie und dekodiert sie anschließend. Er sammelt zunächst alle Frames und zeigt sie erst an, wenn sie den Browser ohne Fehler erreicht haben, das heißt, wenn die Sequenznummern stimmen.

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Üblicherweise kündigt ein acTL-Chunk (Animation Control Chunk) vor dem ersten IDAT-Chunk (Image Data Chunk) an, dass es sich bei dem Bild um ein animiertes PNG handelt. Es kennt die Zahl der Frames im APNG und die der geplanten Wiederholungen, wobei "0" für unendlich steht. Weiterhin steht vor dem ersten IDAT-Chunk meist noch ein fcTL-Chunk, das auf das Standardbild im ersten IDAT-Frame verweist. Lässt sich das PNG aus welchen Gründen auch immer nicht abspielen, zeigt der Browser dieses Standardbild an. Scheitert in Chromium das Abspielen eines APNG nach dem ersten IDAT-Chunk, erscheint bislang eine Fehlermeldung.

Ist das Standardbild im IDAT-Chunk nicht Teil der Animation, folgt das fcTL-Chunk (Frame Control Chunk) dem IDAT-Chunk als First Frame. Das fcTL-Chunk bestimmt unter anderem die Sequenznummern der Animation, gibt Breite, Höhe und Position des folgenden Frames vor und bestimmt die Anzeigezeit für das aktuelle Bild. Ihm wiederum folgen die fdAT-Chunks (Frame Data Chunk), welche die eigentlichen Daten zur Animation enthalten. Jedes Frame ist dabei ein komplettes PNG-File und der Decoder konvertiert fdAT- in IDAT-Frames.

Weitere Details zur Implementierung liefert die Commit-Nachricht, künftig wollen die Entwickler auch dann ein Standardbild anzeigen, wenn der Fehler nach dem IDAT-Frame auftritt. Das aber scheint nicht trivial zu sein. Davon abgesehen komme die APNG-Implementierung mit allen Testbildern, die ihr vorgesetzt würden, zurecht, heißt es im Commit-Text.


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Gaius Baltar 16. Mär 2017

gifv ist eine willkürliche gewählte Dateiendung. Dahinter steckt ein normales Video...

Gaius Baltar 16. Mär 2017

Habe von FLIF erst vor einigen Wochen das erste Mal gelesen. Die Werte sehen...

Spaghetticode 16. Mär 2017

Nein, die Transparenz ist bei GIF in der Farbpalette enthalten. Deswegen nur 8 Bit pro...

Spaghetticode 16. Mär 2017

Leider versucht man bei Mozilla schon seit ca. Mitte 2010 (Version 4), mit dem Firefox...

Prinzeumel 15. Mär 2017

Hm ich dachte das letzens mal versucht zu haben und da wurde nur das standbild gezeigt...



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