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State of Database Report 2025: Datenbankadmins denken über Berufswechsel nach

Viele Datenbankadministratoren leiden unter einem hohen Reaktionsdruck und auch der Einsatz von KI kann Missstände nicht beheben.
/ Mike Faust
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Für den State of Database Report 2025 befragte Solarwinds über 1.000 IT-Experten. (Bild: Reuters)
Für den State of Database Report 2025 befragte Solarwinds über 1.000 IT-Experten. Bild: Reuters

Mehr als ein Drittel der Datenbankadministratoren denkt darüber nach, den Beruf zu wechseln. Zu diesem Ergebnis kommt der State of Database Report 2025(öffnet im neuen Fenster) , für den das Softwareunternehmen Solarwinds sowohl Datenbankadministratoren als auch IT-Führungskräfte befragte.

Dabei sei nicht die Tätigkeit an sich das Problem, sondern der Druck, den diese mit sich bringe, berichtet Solarwinds. Viele Datenbankadministratoren navigierten täglich durch komplexe IT-Infrastrukturen und seien dabei ständig mit Warnungen und Problemen konfrontiert. Ein strategisches Arbeiten sei dabei kaum möglich, heißt es weiter.

Häufig fehle es zudem an Tools oder dem nötigen Training, um die Komplexität der Aufgaben zu bewältigen. Hierbei spiele auch eine Wahrnehmungslücke eine Rolle, da Führungskräfte häufig glaubten, dass ihre Teams alle Mittel hätten, die sie zum Arbeiten benötigten.

KI kann keine kaputten Workflows reparieren

Im Durchschnitt sind Datenbankadministratoren 27 Stunden pro Woche mit reaktiven Aufgaben beschäftigt. Dadurch bleibt ihnen wenig Zeit für zukunftsgerichtete Arbeiten, die zum Beispiel der Leistungsoptimierung dienen könnten. Fast 75 Prozent der Befragten berichten zudem von einer Alarmmüdigkeit, die sich auf die Fähigkeit auswirke, auf Meldungen zu reagieren und Prioritäten zu setzen.

Solarwinds fragte auch nach dem Einfluss von KI auf die Arbeit mit Datenbanken. Hierbei berichteten diejenigen Administratoren von den größten Erfolgen, die in einheitlich eingerichteten Umgebungen arbeiten konnten. Das Fazit lautet, dass KI keine kaputten Workflows reparieren kann und ohne einheitliche Transparenz, Qualitätsdaten und angemessenes Training wenig erfolgversprechend ist.


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