StarVR: Acer und Starbreeze entwickeln VR-Headset gemeinsam

Neues Joint Venture für Virtual Reality: Design, Fertigung, Marketing und Vertrieb des StarVR-Headsets wollen Acer und Starbreeze künftig zusammen bewerkstelligen. Gedacht ist das Head-mounted Display mit dem besonders breiten Sichtfeld für den Profi-Markt.

Artikel veröffentlicht am ,
StarVR
StarVR (Bild: Starbreeze)

Acer und Starbreeze haben angekündigt, ein Joint Venture für Virtual Reality bilden zu wollen. Noch müssen weitere Diskussionen bis zum Vertragsabschluss geführt werden, vorerst steht einzig die Absichtserklärung. Die Zusammenarbeit des taiwanischen Computer-Herstellers Acer und des schwedischen Spielestudios Starbreeze - bekannt für Spiele wie Enclave, Payday, Riddick, Syndicate und The Darkness - soll das StarVR genannte VR-Headset betreffen.

Stellenmarkt
  1. IT-Leiter (m/w/d)
    Hays AG, Nürnberg
  2. Domänenarchitekt (w/m/d) Komposit
    W&W Informatik GmbH, Ludwigsburg
Detailsuche

Das wurde im Sommer 2015 vorgestellt und unterscheidet sich von HTCs Vive und Oculus VRs Rift insbesondere bei der Auflösung und dem damit einhergehenden Sichtfeld. Starbreeze verwendet zwei 5,5-Zoll-Panels mit jeweils 2.560 x 1.440 Pixeln, was in einem horizontalen Field of View von 210 Grad und einem vertikalen von 130 Grad resultieren soll. Das würde das volle Gesichtsfeld eines Menschen umfassen, wohingegen das Rift und das Vive mit um die 100 Grad in der Horizontalen deutlich eingeschränkter sind.

Um die notwendige Leistung für das StarVR niedrig zu halten, arbeitet Starbreeze mit Tobii zusammen und möchte Eye Tracking in das VR-Headset integrieren; bisher hat das nur Fove umgesetzt. Durch Eye Tracking wird unter anderem Foveated Rendering möglich, bei dem einzig ein sehr kleiner Teil des Bildes in voller Auflösung gerendert wird. Hintergrund ist, dass die Sehgrube die größte Schärfe des menschlichen Sehapparates aufweist.

Mit dem StarVR möchten Acer und Starbreeze nicht in direkte Konkurrenz zu HTC oder Oculus VR treten: Stattdessen zielen beide Unternehmen auf den professionellen sowie ortsbasierten Entertainment-Markt ab. Dazu zählt die Starcade-VR-Initiative, mit der eine VR-Arcade-Spielhalle entstehen soll. Dort möchte Starbreeze Spieler unter anderem The Walking Dead präsentieren. Der VR-Titel wird von Overkill entwickelt, die zu Starbreeze gehören.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Resident Evil (1996)
Grauenhaft gut

Resident Evil zeigte vor 25 Jahren, wie Horror im Videospiel auszusehen hat. Wir schauen uns den Klassiker im Golem retro_ an.

Resident Evil (1996): Grauenhaft gut
Artikel
  1. Kanadische Polizei: Diebe nutzen Apples Airtags zum Tracking von Luxuswagen
    Kanadische Polizei
    Diebe nutzen Apples Airtags zum Tracking von Luxuswagen

    Autodiebe in Kanada nutzen offenbar Apples Airtags, um Fahrzeuge heimlich zu orten.

  2. 4 Motoren und 4-Rad-Lenkung: Tesla aktualisiert Cybertruck
    4 Motoren und 4-Rad-Lenkung
    Tesla aktualisiert Cybertruck

    Tesla-Chef Elon Musk hat einige Änderungen am Cybertruck angekündigt. Der elektrische Pick-up-Truck wird mit vier Motoren ausgerüstet.

  3. Blender Foundation: Blender 3.0 ist da
    Blender Foundation
    Blender 3.0 ist da

    Die freie 3D-Software Blender bekommt ein Update - wir haben es uns angesehen.
    Von Martin Wolf

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Saturn-Advent: SanDisk Ultra 3D 1 TB 77€ • KFA2 Geforce RTX 3070 OC 8GB 1.019€ • Alternate (u. a. AKRacing Core SX 269,98€) • Sharkoon PureWriter RGB 44,90€ • Corsair K70 RGB MK.2 139,99€ • 2x Canton Plus GX.3 49€ • Gaming-Monitore günstiger (u. a. Samsung G3 27" 144Hz 219€) [Werbung]
    •  /